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- Demonstrationsbeispiele
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| ZA 8351 | Wahlen | Falter, Jürgen; Lindenberger, Thomas; Schumann, Siegried, Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik 1919 – 1933. |
806 Zeitreihen (1919 - 1933) 42 Tabellen |
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Bibliographische Angaben
Studiennummer: ZA 8351
Studientitel: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik 1919 – 1933.
Erhebungs- bzw. Untersuchungszeitraum: 1919 - 1933
Primärforscher: Falter, Jürgen; Lindenberger, Thomas; Schumann, Siegried
Veröffentlichung (gedruckte Veröffentlichung): Falter, J./Lindenberger, T./Schumann, S., 1986: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer
Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919 – 1933. Unter Mitarbeit von Dirk Hänisch, Jan-Bernd Lohmöller und Johann de Rijke. München: Beck.
Empfohlene Zitation (Datensatz):
Falter, Jürgen; Lindenberger, Thomas; Schumann, Siegried, (1986 [2009]) Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik 1919 – 1933.
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8351
Datenfile Version 1.0.0
Studientitel: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik 1919 – 1933.
Erhebungs- bzw. Untersuchungszeitraum: 1919 - 1933
Primärforscher: Falter, Jürgen; Lindenberger, Thomas; Schumann, Siegried
Veröffentlichung (gedruckte Veröffentlichung): Falter, J./Lindenberger, T./Schumann, S., 1986: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer
Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919 – 1933. Unter Mitarbeit von Dirk Hänisch, Jan-Bernd Lohmöller und Johann de Rijke. München: Beck.
Empfohlene Zitation (Datensatz):
Falter, Jürgen; Lindenberger, Thomas; Schumann, Siegried, (1986 [2009]) Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik 1919 – 1933.
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8351
Datenfile Version 1.0.0
Inhalt der Studie
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Studienbeschreibung:
„Ohne Berücksichtigung des Parteiensystems und der Wahlentwicklung ist die mit dem Zusammenbruch der parlamentarischen Demokratie und der nationalsozialistischen Machtübernahme endende Geschichte der Weimarer Republik nicht zu verstehen. Die aus dem Kaiserreich überkommene Parteienzersplitterung, die Abwesenheit parlamentarischer Mehrheiten und das Aufkommen extremistischer, die Republik radikal in Frage stellender politischer Bewegungen am rechten und linken Rand des politischen Spektrums sind kennzeichnend für die allmähliche Auflösung der ersten deutschen Republik; verursacht wurden sie nicht zuletzt durch das sich rapide wandelnde Stimmverhalten der Weimarer Wähler“ (Falter, J. et al., 1986, S. 11). Eines der Hauptziele des Materialienbandes zum Wahlverhalten in der Weimarer Republik 1919 bis 1933 ist die möglichst genaue und ausführliche Dokumentation der Wahl- und Abstimmungsergebnisse. Das vorliegende Arbeitsbuch versucht eine Lücke zu schließen: „Über die mittleren und frühen Jahre der Weimarer Republik liegen, ebenso wie über andere Parteien als die NSDAP, so gut wie keine wahlhistorischen Untersuchungen vor. Selbst an differenzierter statistischer Dokumentation der Wahldaten herrscht insbesondere im Hinblick auf die Regionalwahlen oder Kleinparteien im einschlägigen Schrifttum Mangel … Das vorliegende Arbeitsbuch bemüht sich, diese Dokumentationslücke so weit wie möglich zu schließen“ (Falter, J. et al., 1986, S. 11f). Die analytisch und dokumentarisch aufbereiteten Materialien zur Weimarer Wahlentwicklung berücksichtigen neben den Reichstagswahlen die verschiedenen Wahlgänge der beiden Reichspräsidentenwahlen von 1925 und 1932 die Ergebnisse der Wahl zur Nationalversammlung 1919, aber auch die Resultate der Volksbegehren und Volksentscheide. Ein weiteres Ziel besteht darin, Grundinformationen über die Kontinuität und den Wandel des Weimarer Parteiensystems sowohl im Vergleich zum Kaiserreich als auch im Hinblick auf den Aufstieg des Nationalsozialismus und den Niedergang der nicht-katholischen und nicht-sozialistischen Parteien zu geben. Ferner wird die Beziehung zischen sozialstrukturellen Hintergrundfaktoren und der Stärke bzw. dem Auf- und Abstieg der verschiedenen politischen Gruppierungen untersucht. Damit wird auch Material zur Einschätzung der in der historischen und sozialwissenschaftlichen Literatur aufgestellten Hypothese über die Wählerschaft der verschiedenen Parteien zur Verfügung gestellt. Die hier zugrunde gelegte Datensammlung umfasst zum einen die Ergebnisse der reichsweiten Wahlen und Abstimmungen auf der Reichsebene von 1919 bis 1933, zum anderen die Ergebnisse der reichsweiten Wahlen auf der Ebene der 35 Wahlkreise (Reichstagswahlen von 1920 – 1933).
Bei den für diese wahlhistorische Materialsammlung herangezogenen Datensätzen handelt es sich zum einen um einen mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft erstellten Datensatz mit ausgewählten Wahl- und Sozialdaten auf der Ebene der Gemeinden des Deutschen Reiches, zum anderen um einen – erheblich ausführlicheren Datensatz - auf der Ebene sämtlicher Stadt- und Landkreise der Weimarer Republik, dessen Erstellung eines von der Stiftung Volkswagenwerk geförderten Forschungsprojektes „Wählerbewegungen zum Nationalsozialismus“ erfolgte (siehe auch die Ergebnisse in Falter, J.W., 1991: Hitlers Wähler. München: Beck). Der Datensatz mit den Weimarer Reichstagswahlergebnissen und relevanten Sozialstrukturdaten (Angaben der Volks- und Berufszählungsergebnissen von 1925: Konfessionelle Struktur, Arbeitslosigkeit, Wohnbevölkerung nach Wirtschaftsabteilungen, berufliche Gliederung der Erwerbstätigen, Urbanisierungsgrad der Kreiseinheiten) auf Land- und Stadtkreisebene mit 865 (831) Fällen für die Wahlen zwischen 1928 und 1933 ist unter der Archivnummer: ZA8013 auf Anfrage erhältlich (ausführlich zu diesem Datensatz siehe auch Hänisch, D., 1983: Sozialstrukturelle Bestimmungsgründe des Wahlverhaltens in der Weimarer Republik. Duisburg: Verlag Sozialwissenschaftliche Kooperation).
„Ohne Berücksichtigung des Parteiensystems und der Wahlentwicklung ist die mit dem Zusammenbruch der parlamentarischen Demokratie und der nationalsozialistischen Machtübernahme endende Geschichte der Weimarer Republik nicht zu verstehen. Die aus dem Kaiserreich überkommene Parteienzersplitterung, die Abwesenheit parlamentarischer Mehrheiten und das Aufkommen extremistischer, die Republik radikal in Frage stellender politischer Bewegungen am rechten und linken Rand des politischen Spektrums sind kennzeichnend für die allmähliche Auflösung der ersten deutschen Republik; verursacht wurden sie nicht zuletzt durch das sich rapide wandelnde Stimmverhalten der Weimarer Wähler“ (Falter, J. et al., 1986, S. 11). Eines der Hauptziele des Materialienbandes zum Wahlverhalten in der Weimarer Republik 1919 bis 1933 ist die möglichst genaue und ausführliche Dokumentation der Wahl- und Abstimmungsergebnisse. Das vorliegende Arbeitsbuch versucht eine Lücke zu schließen: „Über die mittleren und frühen Jahre der Weimarer Republik liegen, ebenso wie über andere Parteien als die NSDAP, so gut wie keine wahlhistorischen Untersuchungen vor. Selbst an differenzierter statistischer Dokumentation der Wahldaten herrscht insbesondere im Hinblick auf die Regionalwahlen oder Kleinparteien im einschlägigen Schrifttum Mangel … Das vorliegende Arbeitsbuch bemüht sich, diese Dokumentationslücke so weit wie möglich zu schließen“ (Falter, J. et al., 1986, S. 11f). Die analytisch und dokumentarisch aufbereiteten Materialien zur Weimarer Wahlentwicklung berücksichtigen neben den Reichstagswahlen die verschiedenen Wahlgänge der beiden Reichspräsidentenwahlen von 1925 und 1932 die Ergebnisse der Wahl zur Nationalversammlung 1919, aber auch die Resultate der Volksbegehren und Volksentscheide. Ein weiteres Ziel besteht darin, Grundinformationen über die Kontinuität und den Wandel des Weimarer Parteiensystems sowohl im Vergleich zum Kaiserreich als auch im Hinblick auf den Aufstieg des Nationalsozialismus und den Niedergang der nicht-katholischen und nicht-sozialistischen Parteien zu geben. Ferner wird die Beziehung zischen sozialstrukturellen Hintergrundfaktoren und der Stärke bzw. dem Auf- und Abstieg der verschiedenen politischen Gruppierungen untersucht. Damit wird auch Material zur Einschätzung der in der historischen und sozialwissenschaftlichen Literatur aufgestellten Hypothese über die Wählerschaft der verschiedenen Parteien zur Verfügung gestellt. Die hier zugrunde gelegte Datensammlung umfasst zum einen die Ergebnisse der reichsweiten Wahlen und Abstimmungen auf der Reichsebene von 1919 bis 1933, zum anderen die Ergebnisse der reichsweiten Wahlen auf der Ebene der 35 Wahlkreise (Reichstagswahlen von 1920 – 1933).
Bei den für diese wahlhistorische Materialsammlung herangezogenen Datensätzen handelt es sich zum einen um einen mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft erstellten Datensatz mit ausgewählten Wahl- und Sozialdaten auf der Ebene der Gemeinden des Deutschen Reiches, zum anderen um einen – erheblich ausführlicheren Datensatz - auf der Ebene sämtlicher Stadt- und Landkreise der Weimarer Republik, dessen Erstellung eines von der Stiftung Volkswagenwerk geförderten Forschungsprojektes „Wählerbewegungen zum Nationalsozialismus“ erfolgte (siehe auch die Ergebnisse in Falter, J.W., 1991: Hitlers Wähler. München: Beck). Der Datensatz mit den Weimarer Reichstagswahlergebnissen und relevanten Sozialstrukturdaten (Angaben der Volks- und Berufszählungsergebnissen von 1925: Konfessionelle Struktur, Arbeitslosigkeit, Wohnbevölkerung nach Wirtschaftsabteilungen, berufliche Gliederung der Erwerbstätigen, Urbanisierungsgrad der Kreiseinheiten) auf Land- und Stadtkreisebene mit 865 (831) Fällen für die Wahlen zwischen 1928 und 1933 ist unter der Archivnummer: ZA8013 auf Anfrage erhältlich (ausführlich zu diesem Datensatz siehe auch Hänisch, D., 1983: Sozialstrukturelle Bestimmungsgründe des Wahlverhaltens in der Weimarer Republik. Duisburg: Verlag Sozialwissenschaftliche Kooperation).
Methodologie
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Untersuchungsgebiet:
Reichebene: Deutsches Reich, 1919 bis 1933.
Wahlkreisebene, 35 Wahlkreise (1920 – 1933):
(Die jeweils vorangestellte Wahlkreisnummer entspricht den Wahlkreisen ab dem Wahljahr 1924): C.01 Ostpreußen; C.02 Berlin; C.03 Potsdam II; C.04 Potsdam I; C.05 Frankfurt; C.06 : Pommern; C.07 Breslau; C.08 Liegnitz; C.09 Oppeln; C.10: Magdeburg; C.11 Merseburg; C.12 Thüringen; C.13; C.14 Weser-Ems; C.15 Osthannover; C.16 Süd-Hannover-Braunschweig; C.17 Westfalen Nord; C.18 Westfalen Süd; C.19 Hessen-Nassau; C.20 Köln-Aachen; C.21 Koblenz-Trier; C.22 Düsseldorf Ost; C.23 Düsseldorf West; C.24 Ober-Bayern-Schwaben; C.25 Niederbayern; C.26 Franken; C.27 Pfalz; C.28 Dresden-Bautzen; C.29 Leipzig; C.30 Chemnitz-Zwickau; C.31 Württemberg; C.32; C.33 Hessen; C.34 Hamburg; C.35 Mecklenburg.
Reichebene: Deutsches Reich, 1919 bis 1933.
Wahlkreisebene, 35 Wahlkreise (1920 – 1933):
(Die jeweils vorangestellte Wahlkreisnummer entspricht den Wahlkreisen ab dem Wahljahr 1924): C.01 Ostpreußen; C.02 Berlin; C.03 Potsdam II; C.04 Potsdam I; C.05 Frankfurt; C.06 : Pommern; C.07 Breslau; C.08 Liegnitz; C.09 Oppeln; C.10: Magdeburg; C.11 Merseburg; C.12 Thüringen; C.13; C.14 Weser-Ems; C.15 Osthannover; C.16 Süd-Hannover-Braunschweig; C.17 Westfalen Nord; C.18 Westfalen Süd; C.19 Hessen-Nassau; C.20 Köln-Aachen; C.21 Koblenz-Trier; C.22 Düsseldorf Ost; C.23 Düsseldorf West; C.24 Ober-Bayern-Schwaben; C.25 Niederbayern; C.26 Franken; C.27 Pfalz; C.28 Dresden-Bautzen; C.29 Leipzig; C.30 Chemnitz-Zwickau; C.31 Württemberg; C.32; C.33 Hessen; C.34 Hamburg; C.35 Mecklenburg.
Quellentypen:
Publizierte Ergebnisse der amtlichen Statistik des Deutschen Reichs.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 – 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 136f).
Publizierte Ergebnisse der amtlichen Statistik des Deutschen Reichs.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 – 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 136f).
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Verwendete Quellen (ausführliches Verzeichnis):
(1a) Wahlergebnisse Nationalversammlung 1919 und Reichstage 1920 bis 1933:
Vierteljahrshefte Statistik des Deutschen Reichs 28, 1919, 1. Ergänzungsheft, S. 18f.
Statistik des Deutschen Reiches, Berlin:
Bd. 291, I, 1920, S. 96f: Reichstagswahlergebnisse vom 6.6.1920.
Bd. 315, I, 1925, S. 128f*: Reichstagswahlergebnisse vom 6.6.1920.
Bd. 315, II, 1925, S. 4f, S. 80: Reichstagswahlergebnisse vom 4.5.1924.
Bd. 315, VI, 1928, S. 4f*: Reichstagswahlergebnisse vom 7.12.1924.
Bd. 372, 1931, III, S. 4-6*: Reichstagswahlergebnisse vom 20.5.1928.
Bd. 382, 1932, S. 4f*: Reichstagswahlergebnisse vom 14.9.1930.
Bd. 434, 1935, S. 8-12: Reichstagswahlergebnisse vom 31.7.1932.
Bd. 434, 1935, S. 76-80: Reichstagswahlergebnisse vom 6.11.1932.
Bd. 434, 1935, S. 142f: Reichstagswahlergebnisse vom 5.3.1933.
Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich, 52, 1933, S. 539.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 – 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 137.
(1b) Reichspräsidentenwahlen 1925 und 1932:
Statistik des Deutschen Reiches, Berlin:
Bd. 321, 1925, S. 6-7.
Bd. 427, 1932, S. 7-7.
(1c) Volksbegehren und Volksentscheide 1926, 1928, 1929:
Statistik des Deutschen Reiches, Berlin:
Bd. 332, Anhang, 1926, S. 6-7.
Bd. 372, III, Anhang, 1931, S. 36 - 37.
Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich, 49, 1930, S. 566-567.
Panzerkreuzerverbot: Wacker, (1959), S. 107; Die Internationale, 11, 1928, S. 705ff.
(2) Überblick auf die Ergebnisse der Volks- und Berufszählung vom 16.6.1925:
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 401, 402, Berlin.
(3) Die berufliche und soziale Gliederung der Bevölkerung in den Ländern und Landesteilen (Berufzählung):
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 403 - 405, Berlin.
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 454 – 457, Berlin.
(4) Die öffentliche Fürsorge im Deutschen Reich in den Rechnungsjahren 1927 bis 1931:
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 421, Berlin.
(1a) Wahlergebnisse Nationalversammlung 1919 und Reichstage 1920 bis 1933:
Vierteljahrshefte Statistik des Deutschen Reichs 28, 1919, 1. Ergänzungsheft, S. 18f.
Statistik des Deutschen Reiches, Berlin:
Bd. 291, I, 1920, S. 96f: Reichstagswahlergebnisse vom 6.6.1920.
Bd. 315, I, 1925, S. 128f*: Reichstagswahlergebnisse vom 6.6.1920.
Bd. 315, II, 1925, S. 4f, S. 80: Reichstagswahlergebnisse vom 4.5.1924.
Bd. 315, VI, 1928, S. 4f*: Reichstagswahlergebnisse vom 7.12.1924.
Bd. 372, 1931, III, S. 4-6*: Reichstagswahlergebnisse vom 20.5.1928.
Bd. 382, 1932, S. 4f*: Reichstagswahlergebnisse vom 14.9.1930.
Bd. 434, 1935, S. 8-12: Reichstagswahlergebnisse vom 31.7.1932.
Bd. 434, 1935, S. 76-80: Reichstagswahlergebnisse vom 6.11.1932.
Bd. 434, 1935, S. 142f: Reichstagswahlergebnisse vom 5.3.1933.
Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich, 52, 1933, S. 539.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 – 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 137.
(1b) Reichspräsidentenwahlen 1925 und 1932:
Statistik des Deutschen Reiches, Berlin:
Bd. 321, 1925, S. 6-7.
Bd. 427, 1932, S. 7-7.
(1c) Volksbegehren und Volksentscheide 1926, 1928, 1929:
Statistik des Deutschen Reiches, Berlin:
Bd. 332, Anhang, 1926, S. 6-7.
Bd. 372, III, Anhang, 1931, S. 36 - 37.
Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich, 49, 1930, S. 566-567.
Panzerkreuzerverbot: Wacker, (1959), S. 107; Die Internationale, 11, 1928, S. 705ff.
(2) Überblick auf die Ergebnisse der Volks- und Berufszählung vom 16.6.1925:
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 401, 402, Berlin.
(3) Die berufliche und soziale Gliederung der Bevölkerung in den Ländern und Landesteilen (Berufzählung):
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 403 - 405, Berlin.
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 454 – 457, Berlin.
(4) Die öffentliche Fürsorge im Deutschen Reich in den Rechnungsjahren 1927 bis 1931:
Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 421, Berlin.
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Anmerkungen:
Ausführliche Erläuterungen siehe die Textpassagen in dem beigefügten PDF – Dokument (Zitate aus: Falter, J./Lindenberger, T./Schumann, S., 1986: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919 – 1933. Unter Mitarbeit von Dirk Hänisch, Jan-Bernd Lohmöller und Johann de Rijke. München: Beck, S. 42 – 43, S. 45 – 47, S. 62 - 64).
(1) Vorbemerkung:
„Für die Wahl zur Weimarer Nationalversammlung, die nach der „Verordnung über die Wahlen zur Verfassung gebenden Deutschen Nationalversammlung« vom 30. November 1918 durchgeführt wurde, waren aktiv und passiv alle Männer und Frauen wahlberechtigt, die das 20. Lebensjahr vollendet hatten und im Besitz der bürgerlichen und politischen Ehrenrechte waren. Das passive Wahlrecht war zudem noch an eine einjährige Staatsangehörigkeit gebunden. Die Abgeordneten wurden in allgemeiner, gleicher und geheimer Wahl unmittelbar gewählt, und zwar je einer auf 150.000 Einwohner. Grundlage waren die Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910. Bei einem Überschuss von mindestens 75.000 Einwohnern war ein weiterer Abgeordneter gewählt. Im Reichsdurchschnitt wurden bei dieser Wahl für ein Mandat 72.209 gültige Stimmen benötigt. Die Wahlkreiseinteilung war - mit einigen Ausnahmen - in der Regel an die Länder und Verwaltungsbezirke gebunden. Nach dem Wahlsystem ergaben sich 36 Großwahlkreise mit 6 bis 17 Mandaten.
Das Reichswahlgesetz vom 27. April 1920, das 1924 nur in einigen technischen Bestimmungen geändert wurde, war bei allen Reichstagswahlen der Weimarer Republik gültig. Auch dieses Gesetz basierte auf der Wahlverordnung der Volksbeauftragten vom 30. November 1918. Das Wahlrecht der Soldaten ruhte während der Zugehörigkeit zur Reichswehr. Je Mandat wurden 60.000 Stimmen benötigt. Die Mitgliederzahl des Reichstages hing damit von der Zahl der Wahlberechtigten und der Höhe der Wahlbeteiligung ab. Nach denselben Gesichtspunkten wie zur Wahl zur Nationalversammlung wurden 35 Großwahlkreise gebildet, die nach dem Stand vom 8. Oktober 1919 zwischen 870.000 und 2.600.000 Einwohner zählten. Sie wurden zu 17 Wahlkreisverbänden zusammengefasst. Bei der Reichstagswahl 1920 stellten die einzelnen Wahlkreisverbände 4 bis 16 Mandate“ (Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 – 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 135).
(2a) Nationalversammlung 1919 und Reichstage 1920 bis 1933:
Wahl zur Nationalversammlung 1919: 19. Januar.
Wahlperiode I, Reichstagswahl 1920: 6. Juni.
Wahlperiode II, Reichstagswahl 1924: 4. Mai.
Wahlperiode III, Wahlperiode I Reichstagswahl 1924: 7. Dez.
Wahlperiode IV, Reichstagswahl 1928: 20. Mai.
Wahlperiode V, Reichstagswahl 1930: 14. Sept.
Wahlperiode VI, Reichstagswahl 1932: 31. Juli.
Wahlperiode VII, Reichstagswahl 1932: 6. Nov.
Wahlperiode VIII, Reichstagswahl 1933: 5. März.
(2b) Reichspräsidentenwahlen 1925 und 1932:
Reichspräsidentenwahl 1925, 1. Wahlgang: 29. März;
Reichspräsidentenwahl 1925, 2. Wahlgang: 26. April.
Reichspräsidentenwahl 1932, 1. Wahlgang: 13. März;
Reichspräsidentenwahl 1932, 2. Wahlgang: 10. April.
(2c) Volksbegehren und Volksentscheide 1926, 1928, 1929:
Enteignung des Fürstenvermögens, 1926: 4. – 17. März (Volksbegehren); 20. Juni (Volksentscheid).
Panzerkreuzerverbot, 1928: 3. – 16. Oktober (Volksbegehren).
Freiheitsgesetz (Anti – Young – Plan), 1929: 16. – 29. Oktober (Volksbegehren); 22. Dezember (Volksentscheid).
(3) Abkürzungen der wichtigsten Weimarer Parteien:
BVP: Bayrische Volkspartei;
CSV: Christlicher sozialer Volksdienst;
DDP: Deutsche Demokratische Partei;
DNVP: Deutschnationale Volkspartei;
DStP: Deutsche Staatspartei;
DVP: Deutsche Volkspartei;
DVFP: Deutsch-Völkische Freiheitspartei (nach 1924: DV Freiheitsbewegung)
KPD: Kommunistische Partei Deutschlands;
KVP: Konservative Volkspartei;
NSDAP: Nationalsozialistische Partei Deutschlands;
USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands;
SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands;
WP: Reichspartei des Deutschen Mittelstands (Wirtschaftspartei);
Zentrum: Zentrumspartei;
CNBL: Deutsches Landvolk;
BBB, DBP (ab 1928): Deutsche Bauernpartei;
WP: Wirtschaftspartei;
DHP: Deutsch-Hannoversche Partei;
Landliste (Landbund).
KSWR: Kampffront Schwarz-Weiß-Rot
DVFP: RWV.: „Vereinigte Listen der Deutsch-Völkischen Freiheitspartei und der NSDAP“.
NSFB: RWV: „Nationalsozialistische Freiheitsbewegung“
„Bemerkungen zur - wahlhistorisch gesehen – „frühen“ NSDAP, die 1924 in einem Wahlbündnis mit einer völkischen Abspaltung der DNVP unter verschiedenen Namen sich erstmals den Wählern stellte: In diesen Wahlbündnissen spielte die NSDAP reichsweit gesehen ehe die Rolle eines Juniorpartners. Angesichts dieser Nichtidentität von DVFP, NSFB und NSDAP erscheint es nicht sinnvoll, die Wahlanalyse der NSDAP ohne entsprechende Qualifikation über das Jahr 1928 hinaus nach vorn auszudehnen“ (Falter u.a., a.a.O., S. 39)
(4) Wahlen und Abstimmungen auf Wahlkreisebene:
„Auch nach der Neugliederung der Wahlkreise von 1920 gab es im Gefolge von Verwaltungsreformen noch bis einschließlich 1932 einige Verschiebungen zwischen den Wahlkreisen, etwa zwischen 1920 und 1924 insbesondere in Sachsen, zwischen 1924 und 1928 in Westfalen und Südhannover – Braunschweig und zwischen 1928 und 1930 im rheinisch – westfälischen Industriegebiet.
Sozialstrukturell unterschieden sich die einzelnen Wahlkreise beträchtlich. So waren etwa die Wahlkreise Pommern, Merseburg oder Schleswig – Holstein fast rein protestantisch, gab es stark industrialisierte Wahlkreise wie beispielsweise Westfalen Süd, Düsseldorf Ost oder Oppeln, daneben fast rein ländliche wie Ostpreußen, Mecklenburg oder Niederbayern, standen solchen mit hoher Arbeitslosigkeit wie Westfalen Süd, Düsseldorf West und Ost oder Berlin andere mit ausgesprochen niedrigen Arbeitslosenquoten wie Oberbayern Schwaben, Köln – Aachen oder Württemberg. Tabelle 1.5.1.2 [im Archiv unter der Nummer ZA8351 als SPSS – Datei auf anfrage erhältlich] liefert die wichtigsten Strukturdaten der 35 Wahlkreise nach dem Stand der Volkszählung von 1933 bzw. 1925. [Die Wahlergebnisse der wichtigsten Parteien auf Wahlkreisebene zu den Reichstagen 1930 bis 1933 sind angefügt.]
So sehr sich allerdings die 35 Wahlkreise voneinander unterschieden, so sehr verdecken sie doch weit tiefer gehende Unterschiede auf der Ebene der Stadt- und Landkreise oder der Gemeinden. Als analytische Einheiten sind die 35 Wahlkreise intern zu heterogen, um weiterreichende Untersuchungen etwa über den Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und NSDAP – Wahlerfolgen oder von Verlusten der einen oder Gewinnen der anderen Partei zu erlauben … Dennoch erlaubt die Dokumentation der Wahl und Abstimmungsergebnisse auf Wahlkreisebene eine nähere regionale Eingrenzung des Wahlgeschehens innerhalb der für den Wahlakt eigens geschaffenen administrativen Einheiten“ (Falter, J./Lindenberger, T./Schumann, S., 1986: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer
Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919 – 1933. Unter Mitarbeit von Dirk Hänisch, Jan-Bernd Lohmöller und Johann de Rijke. München: Beck, S. 61f).
Aus diesem Grund bewegen sich die Auswertungen, deren Ergebnisse in dem Materialienband (Kapitel 2 - 4) dokumentiert sind, auf der Ebene der Gemeinden oder der mehr als 1200 Kreise und kreisfreien Städte des Reiches bzw. der aus Gründen der zeitlichen Stabilität hergestellten 865 (831) Kreiseinheiten. Der größere Datensatz mit den Weimarer Reichstagswahlergebnissen und relevanten Sozialstrukturdaten (Angaben der Volks- und Berufszählungsergebnissen von 1925: Konfessionelle Struktur, Arbeitslosigkeit, Wohnbevölkerung nach Wirtschaftsabteilungen, berufliche Gliederung der Erwerbstätigen, Urbanisierungsgrad der Kreiseinheiten) auf Land- und Stadtkreisebene ist unter der Archivnummer: ZA8013 auf Anfrage erhältlich (ausführlich zu diesem Datensatz siehe Hänisch, D., 1983: Sozialstrukturelle Bestimmungsgründe des Wahlverhaltens in der Weimarer Republik. Duisburg: Verlag Sozialwissenschaftliche Kooperation).
Die Sozialstrukturdaten und die Ergebnisse zur Nationalversammlung und zu den Reichstagen auf Wahlkreisebene (37 bzw. 35 Wahlkreise) sind auch getrennt nach Wahlen als Einzeldatentabellen im Excel-Format unter der Archiv-Nummer ZA8351 auf Anfrage erhältlich:
(a) Sozialstrukturdaten, ausgewählte Wahlergebnisse (als SPSS – Datei):
ZA8351_Falter_Wahlen_Weimar_35_Wahlkreise_Sozialstruktur_Wahlergeb.sav
(b) Sozialstrukturdaten, ausgewählte Wahlergebnisse (als EXCEL – Datei):
ZA8351_Falter_Wahlen_Weimar_35_Wahlkreise_Sozialstruktur_Wahlergeb.xls
(c) Wahlergebnisse, jeweils separat für die einzelnen Wahljahre (Excel – Dateien):
ZA8351_Falter_Wahlergeb_37_Wahlkreise_Nationalversammlung_1919.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Juni_1920.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Mai_1924.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Dezember_1924.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Mai_1928.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_September_1930.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Juli_1932.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_November_1932.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_März_1933.xls
Ausführliche Erläuterungen siehe die Textpassagen in dem beigefügten PDF – Dokument (Zitate aus: Falter, J./Lindenberger, T./Schumann, S., 1986: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919 – 1933. Unter Mitarbeit von Dirk Hänisch, Jan-Bernd Lohmöller und Johann de Rijke. München: Beck, S. 42 – 43, S. 45 – 47, S. 62 - 64).
(1) Vorbemerkung:
„Für die Wahl zur Weimarer Nationalversammlung, die nach der „Verordnung über die Wahlen zur Verfassung gebenden Deutschen Nationalversammlung« vom 30. November 1918 durchgeführt wurde, waren aktiv und passiv alle Männer und Frauen wahlberechtigt, die das 20. Lebensjahr vollendet hatten und im Besitz der bürgerlichen und politischen Ehrenrechte waren. Das passive Wahlrecht war zudem noch an eine einjährige Staatsangehörigkeit gebunden. Die Abgeordneten wurden in allgemeiner, gleicher und geheimer Wahl unmittelbar gewählt, und zwar je einer auf 150.000 Einwohner. Grundlage waren die Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910. Bei einem Überschuss von mindestens 75.000 Einwohnern war ein weiterer Abgeordneter gewählt. Im Reichsdurchschnitt wurden bei dieser Wahl für ein Mandat 72.209 gültige Stimmen benötigt. Die Wahlkreiseinteilung war - mit einigen Ausnahmen - in der Regel an die Länder und Verwaltungsbezirke gebunden. Nach dem Wahlsystem ergaben sich 36 Großwahlkreise mit 6 bis 17 Mandaten.
Das Reichswahlgesetz vom 27. April 1920, das 1924 nur in einigen technischen Bestimmungen geändert wurde, war bei allen Reichstagswahlen der Weimarer Republik gültig. Auch dieses Gesetz basierte auf der Wahlverordnung der Volksbeauftragten vom 30. November 1918. Das Wahlrecht der Soldaten ruhte während der Zugehörigkeit zur Reichswehr. Je Mandat wurden 60.000 Stimmen benötigt. Die Mitgliederzahl des Reichstages hing damit von der Zahl der Wahlberechtigten und der Höhe der Wahlbeteiligung ab. Nach denselben Gesichtspunkten wie zur Wahl zur Nationalversammlung wurden 35 Großwahlkreise gebildet, die nach dem Stand vom 8. Oktober 1919 zwischen 870.000 und 2.600.000 Einwohner zählten. Sie wurden zu 17 Wahlkreisverbänden zusammengefasst. Bei der Reichstagswahl 1920 stellten die einzelnen Wahlkreisverbände 4 bis 16 Mandate“ (Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 – 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 135).
(2a) Nationalversammlung 1919 und Reichstage 1920 bis 1933:
Wahl zur Nationalversammlung 1919: 19. Januar.
Wahlperiode I, Reichstagswahl 1920: 6. Juni.
Wahlperiode II, Reichstagswahl 1924: 4. Mai.
Wahlperiode III, Wahlperiode I Reichstagswahl 1924: 7. Dez.
Wahlperiode IV, Reichstagswahl 1928: 20. Mai.
Wahlperiode V, Reichstagswahl 1930: 14. Sept.
Wahlperiode VI, Reichstagswahl 1932: 31. Juli.
Wahlperiode VII, Reichstagswahl 1932: 6. Nov.
Wahlperiode VIII, Reichstagswahl 1933: 5. März.
(2b) Reichspräsidentenwahlen 1925 und 1932:
Reichspräsidentenwahl 1925, 1. Wahlgang: 29. März;
Reichspräsidentenwahl 1925, 2. Wahlgang: 26. April.
Reichspräsidentenwahl 1932, 1. Wahlgang: 13. März;
Reichspräsidentenwahl 1932, 2. Wahlgang: 10. April.
(2c) Volksbegehren und Volksentscheide 1926, 1928, 1929:
Enteignung des Fürstenvermögens, 1926: 4. – 17. März (Volksbegehren); 20. Juni (Volksentscheid).
Panzerkreuzerverbot, 1928: 3. – 16. Oktober (Volksbegehren).
Freiheitsgesetz (Anti – Young – Plan), 1929: 16. – 29. Oktober (Volksbegehren); 22. Dezember (Volksentscheid).
(3) Abkürzungen der wichtigsten Weimarer Parteien:
BVP: Bayrische Volkspartei;
CSV: Christlicher sozialer Volksdienst;
DDP: Deutsche Demokratische Partei;
DNVP: Deutschnationale Volkspartei;
DStP: Deutsche Staatspartei;
DVP: Deutsche Volkspartei;
DVFP: Deutsch-Völkische Freiheitspartei (nach 1924: DV Freiheitsbewegung)
KPD: Kommunistische Partei Deutschlands;
KVP: Konservative Volkspartei;
NSDAP: Nationalsozialistische Partei Deutschlands;
USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands;
SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands;
WP: Reichspartei des Deutschen Mittelstands (Wirtschaftspartei);
Zentrum: Zentrumspartei;
CNBL: Deutsches Landvolk;
BBB, DBP (ab 1928): Deutsche Bauernpartei;
WP: Wirtschaftspartei;
DHP: Deutsch-Hannoversche Partei;
Landliste (Landbund).
KSWR: Kampffront Schwarz-Weiß-Rot
DVFP: RWV.: „Vereinigte Listen der Deutsch-Völkischen Freiheitspartei und der NSDAP“.
NSFB: RWV: „Nationalsozialistische Freiheitsbewegung“
„Bemerkungen zur - wahlhistorisch gesehen – „frühen“ NSDAP, die 1924 in einem Wahlbündnis mit einer völkischen Abspaltung der DNVP unter verschiedenen Namen sich erstmals den Wählern stellte: In diesen Wahlbündnissen spielte die NSDAP reichsweit gesehen ehe die Rolle eines Juniorpartners. Angesichts dieser Nichtidentität von DVFP, NSFB und NSDAP erscheint es nicht sinnvoll, die Wahlanalyse der NSDAP ohne entsprechende Qualifikation über das Jahr 1928 hinaus nach vorn auszudehnen“ (Falter u.a., a.a.O., S. 39)
(4) Wahlen und Abstimmungen auf Wahlkreisebene:
„Auch nach der Neugliederung der Wahlkreise von 1920 gab es im Gefolge von Verwaltungsreformen noch bis einschließlich 1932 einige Verschiebungen zwischen den Wahlkreisen, etwa zwischen 1920 und 1924 insbesondere in Sachsen, zwischen 1924 und 1928 in Westfalen und Südhannover – Braunschweig und zwischen 1928 und 1930 im rheinisch – westfälischen Industriegebiet.
Sozialstrukturell unterschieden sich die einzelnen Wahlkreise beträchtlich. So waren etwa die Wahlkreise Pommern, Merseburg oder Schleswig – Holstein fast rein protestantisch, gab es stark industrialisierte Wahlkreise wie beispielsweise Westfalen Süd, Düsseldorf Ost oder Oppeln, daneben fast rein ländliche wie Ostpreußen, Mecklenburg oder Niederbayern, standen solchen mit hoher Arbeitslosigkeit wie Westfalen Süd, Düsseldorf West und Ost oder Berlin andere mit ausgesprochen niedrigen Arbeitslosenquoten wie Oberbayern Schwaben, Köln – Aachen oder Württemberg. Tabelle 1.5.1.2 [im Archiv unter der Nummer ZA8351 als SPSS – Datei auf anfrage erhältlich] liefert die wichtigsten Strukturdaten der 35 Wahlkreise nach dem Stand der Volkszählung von 1933 bzw. 1925. [Die Wahlergebnisse der wichtigsten Parteien auf Wahlkreisebene zu den Reichstagen 1930 bis 1933 sind angefügt.]
So sehr sich allerdings die 35 Wahlkreise voneinander unterschieden, so sehr verdecken sie doch weit tiefer gehende Unterschiede auf der Ebene der Stadt- und Landkreise oder der Gemeinden. Als analytische Einheiten sind die 35 Wahlkreise intern zu heterogen, um weiterreichende Untersuchungen etwa über den Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und NSDAP – Wahlerfolgen oder von Verlusten der einen oder Gewinnen der anderen Partei zu erlauben … Dennoch erlaubt die Dokumentation der Wahl und Abstimmungsergebnisse auf Wahlkreisebene eine nähere regionale Eingrenzung des Wahlgeschehens innerhalb der für den Wahlakt eigens geschaffenen administrativen Einheiten“ (Falter, J./Lindenberger, T./Schumann, S., 1986: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer
Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919 – 1933. Unter Mitarbeit von Dirk Hänisch, Jan-Bernd Lohmöller und Johann de Rijke. München: Beck, S. 61f).
Aus diesem Grund bewegen sich die Auswertungen, deren Ergebnisse in dem Materialienband (Kapitel 2 - 4) dokumentiert sind, auf der Ebene der Gemeinden oder der mehr als 1200 Kreise und kreisfreien Städte des Reiches bzw. der aus Gründen der zeitlichen Stabilität hergestellten 865 (831) Kreiseinheiten. Der größere Datensatz mit den Weimarer Reichstagswahlergebnissen und relevanten Sozialstrukturdaten (Angaben der Volks- und Berufszählungsergebnissen von 1925: Konfessionelle Struktur, Arbeitslosigkeit, Wohnbevölkerung nach Wirtschaftsabteilungen, berufliche Gliederung der Erwerbstätigen, Urbanisierungsgrad der Kreiseinheiten) auf Land- und Stadtkreisebene ist unter der Archivnummer: ZA8013 auf Anfrage erhältlich (ausführlich zu diesem Datensatz siehe Hänisch, D., 1983: Sozialstrukturelle Bestimmungsgründe des Wahlverhaltens in der Weimarer Republik. Duisburg: Verlag Sozialwissenschaftliche Kooperation).
Die Sozialstrukturdaten und die Ergebnisse zur Nationalversammlung und zu den Reichstagen auf Wahlkreisebene (37 bzw. 35 Wahlkreise) sind auch getrennt nach Wahlen als Einzeldatentabellen im Excel-Format unter der Archiv-Nummer ZA8351 auf Anfrage erhältlich:
(a) Sozialstrukturdaten, ausgewählte Wahlergebnisse (als SPSS – Datei):
ZA8351_Falter_Wahlen_Weimar_35_Wahlkreise_Sozialstruktur_Wahlergeb.sav
(b) Sozialstrukturdaten, ausgewählte Wahlergebnisse (als EXCEL – Datei):
ZA8351_Falter_Wahlen_Weimar_35_Wahlkreise_Sozialstruktur_Wahlergeb.xls
(c) Wahlergebnisse, jeweils separat für die einzelnen Wahljahre (Excel – Dateien):
ZA8351_Falter_Wahlergeb_37_Wahlkreise_Nationalversammlung_1919.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Juni_1920.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Mai_1924.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Dezember_1924.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Mai_1928.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_September_1930.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_Juli_1932.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_November_1932.xls
ZA8351_Falter_Wahlergeb_35_Wahlkreise_Reichstagswahl_März_1933.xls
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Sachliche Untergliederung der Datentabellen:
A. Reichsweite Wahlen und Abstimmungen (Nationalversammlung 1919 und Reichstage 1920 bis 1933)
A.1 Stimmen für die einzelnen Parteien, absolut (1919-1933)
A.2 Stimmenanteil für die einzelnen Parteien, in Prozent (1919-1933)
A.3 Anzahl der Abgeordneten der verschiedenen Reichswahlvorschläge (1919-1933)
A.3 Anzahl der Abgeordneten der verschiedenen Reichswahlvorschläge (1919-1933)
A.4 Anteil der Abgeordneten der verschiedenen Reichswahlvorschläge, in Prozent (1919-1933)
B. Reichspräsidentenwahlen, Volksbegehren und Volksentscheide
B.1a Reichspräsidentenwahlen, Gesamtergebnis absolut (1925, 1932)
B.1b Reichspräsidentenwahlen, Stimmanteile in Prozent (1925, 1932)
B.2 Volksbegehren und Volksentscheide (1926-1929)
C. Wahlen zu den Reichstagen nach Wahlbezirken
(Die jeweils vorangestellte Wahlkreisnummer entspricht den Wahlkreisen ab dem Wahljahr 1924)
C.01 Ostpreußen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.02 Berlin: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.03 Potsdam II: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.04 Potsdam I: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.05 Frankfurt Oder: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.06 : Pommern: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.07 Breslau: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.08 Liegnitz: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.09 Oppeln: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.10: Magdeburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.11 Merseburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.12 Thüringen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.13: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.14 Weser-Ems: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.15 Osthannover: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.16 Süd-Hannover-Braunschweig: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.17 Westfalen Nord: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.18 Westfalen Süd: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.19 Hessen-Nassau: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.20 Köln-Aachen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.21 Koblenz-Trier: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.22 Düsseldorf Ost: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.23 Düsseldorf West: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.24 Ober-Bayern-Schwaben: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.25 Niederbayern: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.26 Franken: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.27 Pfalz: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.28 Dresden-Bautzen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.29 Leipzig: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.30 Chemnitz-Zwickau: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.31 Württemberg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.32 : Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.33 Hessen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.34 Hamburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.35 Mecklenburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
A. Reichsweite Wahlen und Abstimmungen (Nationalversammlung 1919 und Reichstage 1920 bis 1933)
A.1 Stimmen für die einzelnen Parteien, absolut (1919-1933)
A.2 Stimmenanteil für die einzelnen Parteien, in Prozent (1919-1933)
A.3 Anzahl der Abgeordneten der verschiedenen Reichswahlvorschläge (1919-1933)
A.3 Anzahl der Abgeordneten der verschiedenen Reichswahlvorschläge (1919-1933)
A.4 Anteil der Abgeordneten der verschiedenen Reichswahlvorschläge, in Prozent (1919-1933)
B. Reichspräsidentenwahlen, Volksbegehren und Volksentscheide
B.1a Reichspräsidentenwahlen, Gesamtergebnis absolut (1925, 1932)
B.1b Reichspräsidentenwahlen, Stimmanteile in Prozent (1925, 1932)
B.2 Volksbegehren und Volksentscheide (1926-1929)
C. Wahlen zu den Reichstagen nach Wahlbezirken
(Die jeweils vorangestellte Wahlkreisnummer entspricht den Wahlkreisen ab dem Wahljahr 1924)
C.01 Ostpreußen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.02 Berlin: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.03 Potsdam II: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.04 Potsdam I: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.05 Frankfurt Oder: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.06 : Pommern: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.07 Breslau: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.08 Liegnitz: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.09 Oppeln: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.10: Magdeburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.11 Merseburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.12 Thüringen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.13: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.14 Weser-Ems: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.15 Osthannover: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.16 Süd-Hannover-Braunschweig: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.17 Westfalen Nord: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.18 Westfalen Süd: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.19 Hessen-Nassau: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.20 Köln-Aachen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.21 Koblenz-Trier: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.22 Düsseldorf Ost: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.23 Düsseldorf West: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.24 Ober-Bayern-Schwaben: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.25 Niederbayern: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.26 Franken: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.27 Pfalz: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.28 Dresden-Bautzen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.29 Leipzig: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.30 Chemnitz-Zwickau: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.31 Württemberg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.32 : Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.33 Hessen: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.34 Hamburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
C.35 Mecklenburg: Wahlen zu den Reichstagen (1920-1933)
Bearbeitungshinweise
Datum der Archivierung: Februar 2009
Jahr der Online-Publikation: 1986
Bearbeiter in GESIS: Maren Hegewald/Alexander Todorov/Jürgen Sensch
Version:Version 1.0.0
Jahr der Online-Publikation: 1986
Bearbeiter in GESIS: Maren Hegewald/Alexander Todorov/Jürgen Sensch
Version:Version 1.0.0
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