On this page you get the opportunity to select studies via their thematic allocation. All studies have been assigned exactly on this subject, which is the focus of the study.
- Arbeit
- Bauen
- Bevölkerung
- Bildung
- Einkommen
- Energie
- Geld
- Gesundheit
- Handel
- Hanse
- Industrie
- Innovation
- Konjunktur
- Kriminalität
- Kultur
- Landwirtschaft
- Migration
- Preise
- Sozialstaat
- Staatsfinanzen
- Städte
- Umwelt
- Unternehmen
- Verbrauch
- Verkehr
- Versicherungen
- VGR
- Wahlen
- Übergreifend
- SIMon: Social Indicators Monitor 1950-2013
- Demonstrationsbeispiele
| ZA 8142 | Bildung | Titze, Hartmut; Herrlitz, Hans-Georg; Müller-Benedict, Volker; Nath, Axel, Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944 |
38309 Zeitreihen (1760 WS - 1965 WS) 8 Tabellen |
Close details |
Bibliographical information
Study number: ZA 8142
Study title: Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944
Survey or investigation period: 1760 WS - 1965 WS
Primary researcher: Titze, Hartmut; Herrlitz, Hans-Georg; Müller-Benedict, Volker; Nath, Axel
Publication (printed publication): Titze, H. unter Mitarbeit von Herrlitz, H.-G., Müller-Benedict, V. und Nath, A., 1987: Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte, Band I, Teil 1: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944. Band I, Teil 2: Wachstum und Differenzierung der deutschen Universitäten 1820 - 1944. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Recommended citation (dataset): Titze, H. unter Mitarbeit von Herrlitz, H.-G., Müller-Benedict, V. und Nath, A., 1987: Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte, Band I, Teil 1: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944. Band I, Teil 2: Wachstum und Differenzierung der deutschen Universitäten 1820 - 1944. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8142
Datenfile Version 1.0.0
Study title: Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944
Survey or investigation period: 1760 WS - 1965 WS
Primary researcher: Titze, Hartmut; Herrlitz, Hans-Georg; Müller-Benedict, Volker; Nath, Axel
Publication (printed publication): Titze, H. unter Mitarbeit von Herrlitz, H.-G., Müller-Benedict, V. und Nath, A., 1987: Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte, Band I, Teil 1: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944. Band I, Teil 2: Wachstum und Differenzierung der deutschen Universitäten 1820 - 1944. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Recommended citation (dataset): Titze, H. unter Mitarbeit von Herrlitz, H.-G., Müller-Benedict, V. und Nath, A., 1987: Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte, Band I, Teil 1: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944. Band I, Teil 2: Wachstum und Differenzierung der deutschen Universitäten 1820 - 1944. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8142
Datenfile Version 1.0.0
Content of the study
More
Study description:
Von 1977 bis 1981 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vier verschiedene Projekte im Verbund unter dem Namen QUAKRI gefördert (QUAKRI, das Kürzel steht für das Kennwort des ersten DFG-Erstantrags "Qualifikationskrisen 1867 - 1945 in Preußen unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Berufsgruppen"), die an dem gemeinsamen Ziel orientiert waren, auf breiter empirisch-statistischer Grundlage den langfristigen Strukturwandel des Bildungswesens in Deutschland zu rekonstruieren und zu analysieren. Der Schwerpunkt des Projektes konzentrierte sich auf zwei Teilbereiche des Bildungswesens: höheres Schulwesen (Bochumer Gruppe, D.K. Müller und B. Zymek); Universitäten und höherer Lehrerstand (Göttinger Gruppe, H.-G. Herrlitz und H. Titze). Die umfangreichen Datenbestände, die für die Analyse verschiedener Subsysteme - vom Elementarschulwesen bis zum Hochschulwesen - erarbeitet wurden, sind in Datenhandbüchern veröffentlicht. Das Datenmaterial ermöglicht differenzierte Einblicke in die Struktur kollektiver Bildungsprozesse. Ein wesentliches Ziel des Verbundprojektes war es, zu tieferen Einsichten in die strukturellen Bedingungen und sozialen Mechanismen der modernen Bildungsselektion als akademische Statusrekrutierung zu gelangen. Die systematische Erarbeitung einer umfangreichen historischen Bildungsstatistik stellte deshalb eine notwendige Voraussetzung für die Durchführung der ins Auge gefassten Analysen dar. Ferner galt das Interesse an dem systematischen Zusammenhang von Überfüllungs- und Mangelphasen (als, Störungen? des Gleichgewichts zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem). Um die vermutete periodische Wiederkehr von Überfüllungs- und Mangelphasen abbilden zu können, empfahl sich die historisch vergleichende Längsschnitt-Betrachtung mehrerer Phasen der Problementwicklung über einen entsprechend langen Untersuchungszeitraum. "Die historisch vergleichende Längsschnitt-Analyse läßt erkennen, dass der funktionale Zusammenhang von Bildungssystem und akademischen Beschäftigungssystem in 'Disharmonie als einem Normalzustand' besteht. In diesem Bereich des gesellschaftlichen Lebens ist nicht 'Gleichgewicht' das Normale, sondern das mehr oder weniger disharmonische 'Ungleichgewicht'" (Titze, H., 1990: Der Akademikerzyklus. Historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 23).
Das archivierte Datenmaterial, das in zwei Datenhandbüchern dokumentiert ist (siehe unter Veröffentlichung), stammt von der Göttinger Forschungsgruppe und umfaßt die historische Studentenstatistik in Form von Langzeitreihen. Im Jahr 1987 ist der erste Teilband erschienen, in dem die aggregierten Daten für den Hochschulbesuch auf gesamtstaatlicher Ebene dokumentiert sind (Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944). Über die Universitäten hinaus sind vor allem auch die Technischen Hochschulen einbezogen worden, um auf breiter Datenbasis den relativen Hochschulbesuch in Deutschland für weite Zeiträume berechnen zu können. Der erste Teilband versucht Fragen nach den strukturellen Bedingungen und sozialen Mechanismen, aufgrund deren die Bildungsselektion funktioniert, zu beantworten.
In dem zweiten Teilband von 1994 (Wachstum und Differenzierung der deutschen Universitäten 1830 - 1945) sind die Daten für den langfristigen Universitätsbesuch in Deutschland auf der Ebene der einzelnen Hochschulen dokumentiert. Mit der semesterweisen Aufnahme des Bestands an wissenschaftlichen Einrichtungen (Seminare, Institute, Kliniken etc.) an den einzelnen Hochschulen vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wird der langfristige Prozeß der institutionellen Differenzierung der deutschen Hochschulen dokumentiert.
Ausgewählte Veröffentlichungen aus der Göttinger Forschungsgruppe QUAKRI:
Müller-Benedict, V., 1990: Akademikerprognosen und die Dynamik des Hochschulsystems. Eine statistisch-historische Untersuchung. Frankfurt/New York: Campus.
Titze, H., 1990: Der Akademikerzyklus. Historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Von 1977 bis 1981 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vier verschiedene Projekte im Verbund unter dem Namen QUAKRI gefördert (QUAKRI, das Kürzel steht für das Kennwort des ersten DFG-Erstantrags "Qualifikationskrisen 1867 - 1945 in Preußen unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Berufsgruppen"), die an dem gemeinsamen Ziel orientiert waren, auf breiter empirisch-statistischer Grundlage den langfristigen Strukturwandel des Bildungswesens in Deutschland zu rekonstruieren und zu analysieren. Der Schwerpunkt des Projektes konzentrierte sich auf zwei Teilbereiche des Bildungswesens: höheres Schulwesen (Bochumer Gruppe, D.K. Müller und B. Zymek); Universitäten und höherer Lehrerstand (Göttinger Gruppe, H.-G. Herrlitz und H. Titze). Die umfangreichen Datenbestände, die für die Analyse verschiedener Subsysteme - vom Elementarschulwesen bis zum Hochschulwesen - erarbeitet wurden, sind in Datenhandbüchern veröffentlicht. Das Datenmaterial ermöglicht differenzierte Einblicke in die Struktur kollektiver Bildungsprozesse. Ein wesentliches Ziel des Verbundprojektes war es, zu tieferen Einsichten in die strukturellen Bedingungen und sozialen Mechanismen der modernen Bildungsselektion als akademische Statusrekrutierung zu gelangen. Die systematische Erarbeitung einer umfangreichen historischen Bildungsstatistik stellte deshalb eine notwendige Voraussetzung für die Durchführung der ins Auge gefassten Analysen dar. Ferner galt das Interesse an dem systematischen Zusammenhang von Überfüllungs- und Mangelphasen (als, Störungen? des Gleichgewichts zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem). Um die vermutete periodische Wiederkehr von Überfüllungs- und Mangelphasen abbilden zu können, empfahl sich die historisch vergleichende Längsschnitt-Betrachtung mehrerer Phasen der Problementwicklung über einen entsprechend langen Untersuchungszeitraum. "Die historisch vergleichende Längsschnitt-Analyse läßt erkennen, dass der funktionale Zusammenhang von Bildungssystem und akademischen Beschäftigungssystem in 'Disharmonie als einem Normalzustand' besteht. In diesem Bereich des gesellschaftlichen Lebens ist nicht 'Gleichgewicht' das Normale, sondern das mehr oder weniger disharmonische 'Ungleichgewicht'" (Titze, H., 1990: Der Akademikerzyklus. Historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 23).
Das archivierte Datenmaterial, das in zwei Datenhandbüchern dokumentiert ist (siehe unter Veröffentlichung), stammt von der Göttinger Forschungsgruppe und umfaßt die historische Studentenstatistik in Form von Langzeitreihen. Im Jahr 1987 ist der erste Teilband erschienen, in dem die aggregierten Daten für den Hochschulbesuch auf gesamtstaatlicher Ebene dokumentiert sind (Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944). Über die Universitäten hinaus sind vor allem auch die Technischen Hochschulen einbezogen worden, um auf breiter Datenbasis den relativen Hochschulbesuch in Deutschland für weite Zeiträume berechnen zu können. Der erste Teilband versucht Fragen nach den strukturellen Bedingungen und sozialen Mechanismen, aufgrund deren die Bildungsselektion funktioniert, zu beantworten.
In dem zweiten Teilband von 1994 (Wachstum und Differenzierung der deutschen Universitäten 1830 - 1945) sind die Daten für den langfristigen Universitätsbesuch in Deutschland auf der Ebene der einzelnen Hochschulen dokumentiert. Mit der semesterweisen Aufnahme des Bestands an wissenschaftlichen Einrichtungen (Seminare, Institute, Kliniken etc.) an den einzelnen Hochschulen vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wird der langfristige Prozeß der institutionellen Differenzierung der deutschen Hochschulen dokumentiert.
Ausgewählte Veröffentlichungen aus der Göttinger Forschungsgruppe QUAKRI:
Müller-Benedict, V., 1990: Akademikerprognosen und die Dynamik des Hochschulsystems. Eine statistisch-historische Untersuchung. Frankfurt/New York: Campus.
Titze, H., 1990: Der Akademikerzyklus. Historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Methodology
More
Study area:
Die Studentenstatistik bezieht sich auf das Deutsche Kaiserreich, die Weimarer Republik, das Dritte Reich und gesondert auch auf den Einzelstaat Preußen.
Die preußischen Universitäten sind vor allem aus drei Gründen besonders berücksichtigt:
1. Für diese Hochschulen ist nach der Langfristigkeit der Daten und der Tiefe ihrer Differenzierung das beste primärstatistische Quellenmaterial verfügbar. Für wichtige Merkmalskomplexe (wie z.B. die Vorbildung und die soziale Herkunft der Studierenden) lassen sich relativ vollständige und langfristig vergleichbare Zeitreihen im Sinne der allgemeinen Zielsetzung des Datenhandbuchs überhaupt nur für die preußischen Universitäten erstellen.
2. Hinsichtlich seiner Größe und Bedeutung nahm Preußen auch für den Bereich des Universitätswesens bis zum Zweiten Weltkrieg eine alle anderen deutschen Einzelstaaten weit überragende Sonderstellung ein. Für die Zeiträume, in denen es an vollständigen Reichsdaten mangelt, empfiehlt sich deshalb am ehesten die ersatzweise Heranziehung preußischer Daten, die im Vergleich zu denen für andere Einzelstaaten in jedem Fall noch das höchst Maß an Repräsentanz beanspruchen können.
3. Auch für die möglichst vielfältige analytische Nutzung der Daten (z.B. für Vergleiche mit Zeitreihen aus anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens) dürfte die besondere Berücksichtigung der preußischen Entwicklung von Vorteil sein.
(Titze, H. unter Mitarbeit von Herrlitz, H.-G., Müller-Benedict, V. und Nath, A., 1987: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944. Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte, Band I: Hochschulen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 17).
Die Studentenstatistik bezieht sich auf das Deutsche Kaiserreich, die Weimarer Republik, das Dritte Reich und gesondert auch auf den Einzelstaat Preußen.
Die preußischen Universitäten sind vor allem aus drei Gründen besonders berücksichtigt:
1. Für diese Hochschulen ist nach der Langfristigkeit der Daten und der Tiefe ihrer Differenzierung das beste primärstatistische Quellenmaterial verfügbar. Für wichtige Merkmalskomplexe (wie z.B. die Vorbildung und die soziale Herkunft der Studierenden) lassen sich relativ vollständige und langfristig vergleichbare Zeitreihen im Sinne der allgemeinen Zielsetzung des Datenhandbuchs überhaupt nur für die preußischen Universitäten erstellen.
2. Hinsichtlich seiner Größe und Bedeutung nahm Preußen auch für den Bereich des Universitätswesens bis zum Zweiten Weltkrieg eine alle anderen deutschen Einzelstaaten weit überragende Sonderstellung ein. Für die Zeiträume, in denen es an vollständigen Reichsdaten mangelt, empfiehlt sich deshalb am ehesten die ersatzweise Heranziehung preußischer Daten, die im Vergleich zu denen für andere Einzelstaaten in jedem Fall noch das höchst Maß an Repräsentanz beanspruchen können.
3. Auch für die möglichst vielfältige analytische Nutzung der Daten (z.B. für Vergleiche mit Zeitreihen aus anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens) dürfte die besondere Berücksichtigung der preußischen Entwicklung von Vorteil sein.
(Titze, H. unter Mitarbeit von Herrlitz, H.-G., Müller-Benedict, V. und Nath, A., 1987: Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820 - 1944. Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte, Band I: Hochschulen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 17).
Source types:
Archivalien:
Archivalien:
Processing instructions
Archival date: Oktober 1996
Year of online publication: 1987
Editor in GESIS: Rainer Metz
Version: Version 1.0.0
Year of online publication: 1987
Editor in GESIS: Rainer Metz
Version: Version 1.0.0
Study materials
This study description as DDI-XML.

DDI-XML