| ZA 8601 |
Preise |
Gerhard, Hans-Jürgen; Kaufhold, Karl Heinrich , Preise im vor- und frühindustriellen Deutschland: Nahrungsmittel, Getränke, Gewürze, Rohstoffe und Gewerbeprodukte 1650 – 1850. |
2346 Zeitreihen (1443 - 1851) 252 Tabellen |
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Bibliographical information
Study number: ZA 8601
Study title: Preise im vor- und frühindustriellen Deutschland: Nahrungsmittel, Getränke, Gewürze, Rohstoffe und Gewerbeprodukte 1650 – 1850.
Survey or investigation period: 1443 - 1851
Primary researcher: Gerhard, Hans-Jürgen; Kaufhold, Karl Heinrich
Publication (printed publication): Gerhard, H.-J./Kaufhold, K. H. (Hrsg.), 2001: Preise im vor- und frühindustriellen Deutschland. Band 2: Nahrungsmittel, Getränke, Gewürze, Rohstoffe und Gewerbeprodukte. (Göttinger Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Bd. 19/20). Stuttgart: Franz Steiner.
Recommended citation (dataset): Gerhard, H.-J./Kaufhold, K. H. (Hrsg.), 2001: Preise im vor- und frühindustriellen Deutschland. Band 2: Nahrungsmittel, Getränke, Gewürze, Rohstoffe und Gewerbeprodukte. (Göttinger Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Bd. 19/20). Stuttgart: Franz Steiner.
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8601
Datenfile Version 1.0.0
Content of the study
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Study description:
Preise – seien es Lebensmittel- oder Rohstoffpreise – sind sowohl zentrale Indikatoren als auch bevorzugtes Forschungsgebiet der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Als Beispiele können die historische Konjunkturforschung, die Analyse regionaler Disparitäten und die Erforschung geschichtlicher Lebensstandards genannt werden. Die Grundlage der vorliegenden preishistorischen Quellensammlung bildet die umfangreiche Materialiensammlung zur Preis- und Lohngeschichte des Göttinger Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Diese herausragende Sammlung ging von den seit Anfang der 1930er Jahren betriebenen Vorarbeiten von Moritz J. Elsass aus und wurde unter der Leitung von Wilhelm Abel Anfang der 60er Jahre in Göttingen erweitert, wo sie seitdem den Grundstock der Preis—und Lohngeschichtlichen Sammlungen des Archivs bildet. Mitte der 1980er Jahre wurde die preishistorische Forschung unter der Leitung von Hans-Jürgen Gerhard in größerem Umfang mit Hilfe der Förderung durch die Volkswagenstiftung wieder aufgenommen. Sie konzentrierte sich auf Nordwestdeutschland (Westfalen, Niedersachsen, die Hansestädte, Schleswig-Holstein) und hier auf die Zeit von um 1650 bis 1850. „Das umfangreiche, dabei vor allem aus den Archiven gewonnene Material ging in die Preis- und Lohngeschichtlichen Sammlungen des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingen ein und erweiterte diese ganz erheblich. Ein wesentlicher Teil des Rohmaterials wurde für die vorliegende Publikation in eine Form gebracht, die in möglichst langen Preisreihen - in sich konsistent und untereinander vergleichbar - universal verwendbar sind. Das bedeutete vor allem eine sorgfältige Untersuchung der Maß- und Gewichtsgrößen sowie der Geldwerte, mit denen sie in den Quellen aufgeführt worden waren.
Mit der Herausgabe der Preisreihen wurde 1990 begonnen. Am Beginn standen die Grundnahrungsmittel (siehe Gerhard, H. – J./Kaufhold, K. H. (Hrsg.), 1990: Preise im vor- und frühindustriellen Deutschland. Grundnahrungsmittel. Texte: Hans-Jürgen Gerhard. (Göttinger Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Bd. 15). Göttingen: Verlag Otto Schwarz & CO.
Archiv-Nr.: ZA8484; in histat). Mit dem vorliegenden zweiten Band des Gesamtwerkes liegen die Preise für Nahrungsmittel, Getränke, Gewürze, Rohstoffe und Gewerbeprodukte vor.
Die Tabellen der Preisreihen als solche sind zunächst nach den beiden Produktgruppen geordnet: (A) Nahrungsmittel, Getränke und Gewürze sowie (B) Rohstoffe und Gewerbeprodukte. Innerhalb dieser Gruppen wird nach einzelnen Gütergruppen differenziert: A.: Getreideprodukte und Reis; Gemüse und Obst; Geflügel / Geflügelprodukte; Milch und Milchprodukte; Fische; Getränke; Gewürze / Geschmacksstoffe; Sonstige Nahrungs- und Genussmittel (Kaffee, Kakao, Olivenöl, Tabak). B.: Pflanzliche Rohmaterialien / Samen; tierische Rohmaterialien; Metalle und Metallsalze; Mineralien; Textilien auf pflanzlicher Basis; Textilien auf tierischer Basis / Lederwaren; Farben / Farbstoffe / Farbhölzer; Metallwaren; Fette / Öle / Seifen; Brennstoffe und Beleuchtung; Baumaterial und Nutzholz; Sonstige Gewerbeerzeugnisse. Eine dritte Gliederung betrifft die jeweils für jede Produktuntergruppe berücksichtigten Waren und einbezogenen Orte. Dieser dreiteiligen Ordnung angepasst besitzen alle Preistabellen eine dreigliedrige Ordnungsziffer.
Mit der Veröffentlichung einer Auswahl von insgesamt 400 Preisreihen (133 im ersten und 267 im zweiten Band) ist die für dieses Projekt vorgesehene Materialpräsentation abgeschlossen.
Methodology
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Study area:
Deutschland; Länder: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und der westfälische Teil von Nordrhein-Westfalen. Einbezogene Orte: Emden, Oldenburg, Hamburg, Bremen, Lüneburg, Celle, Hannover, Braunschweig, Detmold, Goslar, Gittelde, Elbingerode / Rote Hütte, Waake, Göttingen, Lauterberg / Königshütte, Duderstadt.
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Source types:
Aus Archiven gewonnenes Material:
Landesbibliothek Hannover; Commerzbibliothek (Hamburg);
Staatsarchive Aurich, Bremen, Detmold, Hamburg, Oldenburg, Wolfenbüttel;
Spezialarchive: Clausthal: Altregistratur des Oberbergamtes; Göttingen: Preis- und Lohngeschichtliche Sammlungen des Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität, Göttingen; Waake: Privatarchiv der Familie von Wangenheim).
Stadtarchive: Celle; Duderstadt; Göttingen; Lüneburg.
Sources used (detailed index):
Siehe die Angaben zu den Quellen für die einzelnen Tabellen in dem beigefügten PDF – Dokument.
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Annotations:
Ausführlich siehe die Textauszüge in dem beigefügten PDF – Dokument:
- Inhalt und Aufbau der Preisreihen;
- Verzeichnis der in den Tabellen verwendeten Abkürzungen;
- Verzeichnis der Währungen, Gewichte und Preisarten;
- Verzeichnis und Erklärung der der Standard – Kennzeichen (SK);
- Anmerkungen und Quellen zu den einzelnen Preistabellen.
Zu Frage der Preisgeschichte siehe allgemein auch die folgende Publikation:
Gerhard, H.-J. / Engel, A., 2006: Preisgeschichte der vorindustriellen Zeit. Ein Kompendium auf Basis ausgewählter Materialien. Stuttgart: Franz Steiner Verlag.
(Darstellung des ganzen Arbeitsgebietes, die der Praxis preisgeschichtlicher Studien als eine Art Leitfaden dienen kann).
1. Hinweise zum Aufbau der einzelnen Excel - Preistabellen
(a) Blockstruktur der Tabellen:
Die Preistabellen werden pro Seite in ein oder mehrere Blöcke zu je sechs Spalten geführt, je nach der Anzahl der berücksichtigten Währungen. In der Regel bildet dabei der rechte Block die Fortsetzung des linken, bisweilen sind aber auch zwei verschiedene Preisarten mit gleichlaufenden Jahren parallel nebeneinander geführt. Liegen innerhalb einer Preisart für ein oder mehrere Jahre zwei Preisnotierungen in unterschiedlicher Währung vor, so wurden diese Angaben in zwei Blöcken nebeneinander verzeichnet.
(b) Aufbau eines Preis – (Währungs-) Blocks:
Die erste Spalte einer Preistabelle enthält die Jahresangaben. Es folgen jeweils 6 Spalten für jeden einzelnen Block (Anzahl der Blöcke gleich Anzahl der tabellierten unterschiedlichen Währungen).
Die erste und zweite Spalte eines jeden Blocks enthält die Jahresdurchschnittspreise, das zentrale Tabellenmaterial (Währungseinheiten jeweils in zwei getrennten Spalten). Diese wurden - dem Prinzip der Quellennähe entsprechend - auf die überwiegend in den zugrunde-liegenden Quellen vorhandene Maßeinheit bezogen und in der Währung angegeben, die dort geführt ist. Eine Umrechnung in andere Währungen oder Währungseinheiten fand nicht statt. Der Grund hierfür lag und liegt in den großen Forschungsdesideraten im Währungswesen.
Die Spalten 3 – 6 eines Blocks enthalten schließlich die Codes für die zusätzlichen Informationen.
(c) Art und der Umfang, in dem zusätzliche Informationen weitergeben werden:
Die Spalte 3 ("Zahl Angaben", Anzahl der Einzelangaben pro Jahr, die die Basis des Durchschnittspreises bilden) und Spalte 4 ("Zahl Monate", Verteilung der Angaben auf Monate pro Jahr) liefern nicht nur eine quantitative Aussage zur Tragfähigkeit des Materials, sondern - in Kombination mit den Standard-Kennzeichen in Spalte 5 - auch eine qualitative Aussage.
Im Normalfall wird "Zahl Ang." größer oder gleich "Zahl Mon." sein, d.h. es steht wenigstens eine Angabe pro verzeichnetem Monat hinter dem Jahresdurchschnittspreis. In wenigen Ausnahmen aber kann - bei dem Standardkennzeichen S (Erhebung nach der Stichtagsmethode, siehe Anhang 'F') - der Fall eintreten, dass die "Zahl Ang." kleiner als die "Zahl Mon." ist, und zwar dann, wenn das betreffende Gut zwar z.B. an acht Stichtagen in der Quelle aufgeführt ist, aber nur an sechs Tagen vom Marktmeister ein Preis dafür aufgeschrieben wurde. Das einzelne SK wird nur einmal in der entsprechenden Spalte vermerkt und bleibt für die Tabelle dann jeweils solange gültig und in Kraft, bis ein neues Zeichen aufgeführt wird.
Die Standard - Kennzeichen (SK, siehe das entsprechende Verzeichnis 'C' in dem beigefügten PDF - Dokument!) sind in Spalte 5 als zellenspezifische Anmerkung mit dem Berichtsjahr tabelliert. Die SK‘s geben in Kurzform alle wesentlichen Informationen zur Art der Materialerhebung bzw. Quellenauswertung im jeweiligen Fall wieder. Darüber hinaus weisen sie darauf hin, wenn - abweichend vom ungekennzeichneten Normalfall "Umfassender Marktpreis" - Tax-, Angebots- oder Inseratspreise vorlagen. Einzelheiten dazu sind den Erläuterungen der SK in dem beigefügten PDF - Dokument zu entnehmen.
Alle Preistabellen sind mit einem Anmerkungsapparat versehen (siehe den Anmerkungscode in Spalte 6). Die Anmerkungen zu einer Tabelle sind in dem beigefügten PDF – Dokument jeweils unter der entsprechenden Tabellennummer nachgewiesen (siehe den Abschnitt „Anmerkungen und Quellenangaben zu den einzelnen Preistabellen“). Der Anmerkungsteil enthält vor allem alle Hinweise zu der jeweiligen Währung, die deren Aufgliederung oder eventuelle Umstellung betreffen. Darüber hinaus umfassen die Anmerkungen Aussagen zu den zugrundeliegenden Quellen, Hintergrundinformationen zu den Preisdaten und sonstige zum Verständnis der Reihen notwendig und sinnvoll erscheinende Hinweise, soweit sie eben aus den Quellen zur Verfügung standen. Da diese Informationen häufig für eine Reihe von Tabellen einer Stadt identisch waren, wurden sie nur bei der ersten Preisreihe einer Gütergruppe für diesen Ort ausführlich dargelegt; von den anderen Reihen der Gruppe wird dann dorthin verwiesen. So konnte ein unnötiges Aufblähen des ohnehin schon umfangreichen Bandes durch Wiederholungen vermieden werden.
Ähnlich wurde auch bei den Quellenangaben am Ende einer jeden Tabelle verfahren: Nur bei der 'Leittabelle' wurden alle Angaben zu Art und Ort des Archivs, zur Signatur und zum Zeitraum, für den die jeweilige Quelle der Zeitreihe zugrunde lag, aufgeführt. Von den übrigen Gruppentabellen wurde dann wieder auf diese Tabelle verwiesen.
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Objective breakdown of the data tables:
A. Nahrungsmittel – Getränke - Gewürze
Tabellenteil A1: Preise aus den Hamburger Preiscouranten
A1.01 Getreideprodukte und Reis
A1.03 Gemüse und Obst; Geflügel / Geflügelprodukte
A1.04 Milch und Milchprodukte
A1.05 Fische
A1.06 Getränke
A1.07 Gewürze / Geschmacksstoffe
A1.08 Sonstige Nahrungs- und Genussmittel (Kaffee, Kakao, Olivenöl, Tabak)
Tabellenteil A2: Preise aus anderen Orten
A2.01 Getreideprodukte und Reis
A2.02 Geflügel / Geflügelprodukte / Wurstwaren
A2.03 Gemüse und Obst;
A2.04 Milch und Milchprodukte
A2.05 Fische
A2.06 Getränke
A2.07 Gewürze / Geschmacksstoffe;
A2.08 Sonstige Nahrungs- und Genussmittel (Kaffee, Kakao, Olivenöl, Tabak).
B. Rohstoffe und Gewerbeprodukte
Tabellenteil B1: Preise aus den Hamburger Preiscouranten
B1.01 Pflanzliche Rohmaterialien / Samen
B1.02 Tierische Rohmaterialien
B1.03 Metalle und Metallsalze
B1.04Mineralien
B1.05 Textilien auf pflanzlicher Basis
B1.06 Textilien auf tierischer Basis / Lederwaren
B1.07 Farben / Farbstoffe / Farbhölzer
B1.08 Metallwaren; Fette / Öle / Seifen
B1.09 Fette / Öle / Seifen
B1.10 Brennstoffe und Beleuchtung
B1.11 Baumaterial und Nutzholz
B1.12 Sonstige Gewerbeerzeugnisse
Tabellenteil B2: Preise aus anderen Orten
B2.01 Pflanzliche Rohmaterialien / Samen
B2.02 Tierische Rohmaterialien
B2.03 Metalle und Metallsalze
B2.04Mineralie
B2.05 Textilien auf pflanzlicher Basis
B2.06 Textilien auf tierischer Basis / Lederwaren
B2.07 Farben / Farbstoffe / Farbhölzer
B2.08 Metallwaren; Fette / Öle / Seifen
B2.09 Fette / Öle / Seifen
B2.10 Brennstoffe und Beleuchtung
B2.11 Baumaterial und Nutzholz
B2.12 Sonstige Gewerbeerzeugnisse
Processing instructions
Archival date: März 2015
Year of online publication: 2001
Editor in GESIS: Jürgen Sensch
Version: Version 1.0.0
Study materials
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