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| ZA 8370 | Umwelt | Arbeitgemeinschaft Energiebilanzen ( [2009]), Energieverbrauch in Deutschland 1950 bis 2006. |
261 Time series (1950 - 2006) 18 Tables |
Details... |
| ZA 8586 | Bevölkerung | Eicken, Joachim; Schmitz – Veltin, Ansgar, Die Entwicklung der Kirchenmitglieder in Deutschland 1956 – 2008. |
16 Zeitreihen (1956 - 2008) 1 Tabellen |
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Bibliographical information
Study number: ZA 8586
Study title: Die Entwicklung der Kirchenmitglieder in Deutschland 1956 – 2008.
Survey or investigation period: 1956 - 2008
Primary researcher: Eicken, Joachim; Schmitz – Veltin, Ansgar
Publication (printed publication): Eicken, J. / Schmitz – Veltin, A., 2010: Die Entwicklung der Kirchenmitglieder in Deutschland, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2010: Wirtschaft und Statistik 6/2010, S. 576 – 589.
Recommended citation (dataset): Eicken, J. / Schmitz – Veltin, A., 2010: Die Entwicklung der Kirchenmitglieder in Deutschland, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2010: Wirtschaft und Statistik 6/2010, S. 576 – 589.
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8586
Datenfile Version 1.0.0
Study title: Die Entwicklung der Kirchenmitglieder in Deutschland 1956 – 2008.
Survey or investigation period: 1956 - 2008
Primary researcher: Eicken, Joachim; Schmitz – Veltin, Ansgar
Publication (printed publication): Eicken, J. / Schmitz – Veltin, A., 2010: Die Entwicklung der Kirchenmitglieder in Deutschland, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2010: Wirtschaft und Statistik 6/2010, S. 576 – 589.
Recommended citation (dataset): Eicken, J. / Schmitz – Veltin, A., 2010: Die Entwicklung der Kirchenmitglieder in Deutschland, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2010: Wirtschaft und Statistik 6/2010, S. 576 – 589.
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8586
Datenfile Version 1.0.0
Content of the study
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Study description:
In der vorliegenden Untersuchung „wird die Mitgliederentwicklung der evangelischen sowie der römisch-katholischen Kirche in Deutschland dargestellt und analysiert, welches Gewicht den einzelnen Komponenten der Mitgliederentwicklung hierbei zukommt. Der Beitrag stützt sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes seit den 1950er-Jahren beziehungsweise auf von den beiden Kirchen (Evangelische Kirche in Deutschland, Hannover, sowie Deutsche Bischofskonferenz, Bonn) zur Verfügung gestellte Daten zum „kirchlichen Leben“. Der Beitrag verfolgt das Ziel, die Mitgliederentwicklung in den beiden großen christlichen Volkskirchen als lange Zeitreihe synoptisch zusammenzustellen, systematisch aufzubereiten und zu analysieren und damit den bisher sehr stark monokausal ausgerichteten Erklärungsansatz zur Mitgliederentwicklung zu hinterfragen, zu erweitern und zu quantifizieren. Der seit den späten 1960er-Jahren zu beobachtende Wertewandel und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Umbrüche, die Zuwanderung nach Deutschland seit den 1950er-Jahren sowie die Umwälzungen im Zuge der deutschen Vereinigung und der europäischen Integration haben dazu geführt, dass die beiden christlichen Volkskirchen in Deutschland an Bedeutung verloren haben. Neben die römisch-katholische und die evangelische Kirche sind zunehmend alternative Glaubensgemeinschaften getreten. Unter diesen spielen beispielsweise der Islam mit rund 4 Mill. Anhängern sowie kleinere freikirchliche oder charismatische Gemeinden zunehmend eine Rolle. Über diese Religionsgemeinschaften liegen in der amtlichen Statistik jedoch keine bzw. nur wenige Angaben vor, sodass sich der Beitrag im Folgenden auf die christlichen Volkskirchen konzentriert“ (Eicken, J./Schmitz-Veltin, A., 2010, a. a. O., S. 577). Im Gegensatz zu der Diskussion um Kirchenaustritt wird den demografischen Faktoren der Mitgliederentwicklung in der aktuellen Diskussion wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Der vorliegende Beitrag möchte vor diesem Hintergrund aufzeigen, dass die Mitgliederentwicklung der großen Volkskirchen nicht nur durch Austritte geprägt ist, sondern altersstrukturelle Effekte ebenfalls als Ursache in Erwägung zu ziehen sind. Diese „Effekte sind nicht zuletzt auf die langfristige Entwicklung der Geburtenzahl und den hieraus resultierenden Überschüssen der Sterbefälle sowie auf Wertänderungen bezüglich Taufen zurückzuführen. Zusammengenommen führen diese Prozesse zu einer gesellschaftlichen Entkirchlichung. Unter Entkirchlichung wird in dem Beitrag das sich in zurückgehenden Mitgliederzahlen äußernde Nachlassen der Bindekräfte der gro0en Volksmassen verstanden“ (Eicken, J./Schmitz-Veltin, A., 2010, a. a. O., S. 576f).
In der vorliegenden Untersuchung „wird die Mitgliederentwicklung der evangelischen sowie der römisch-katholischen Kirche in Deutschland dargestellt und analysiert, welches Gewicht den einzelnen Komponenten der Mitgliederentwicklung hierbei zukommt. Der Beitrag stützt sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes seit den 1950er-Jahren beziehungsweise auf von den beiden Kirchen (Evangelische Kirche in Deutschland, Hannover, sowie Deutsche Bischofskonferenz, Bonn) zur Verfügung gestellte Daten zum „kirchlichen Leben“. Der Beitrag verfolgt das Ziel, die Mitgliederentwicklung in den beiden großen christlichen Volkskirchen als lange Zeitreihe synoptisch zusammenzustellen, systematisch aufzubereiten und zu analysieren und damit den bisher sehr stark monokausal ausgerichteten Erklärungsansatz zur Mitgliederentwicklung zu hinterfragen, zu erweitern und zu quantifizieren. Der seit den späten 1960er-Jahren zu beobachtende Wertewandel und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Umbrüche, die Zuwanderung nach Deutschland seit den 1950er-Jahren sowie die Umwälzungen im Zuge der deutschen Vereinigung und der europäischen Integration haben dazu geführt, dass die beiden christlichen Volkskirchen in Deutschland an Bedeutung verloren haben. Neben die römisch-katholische und die evangelische Kirche sind zunehmend alternative Glaubensgemeinschaften getreten. Unter diesen spielen beispielsweise der Islam mit rund 4 Mill. Anhängern sowie kleinere freikirchliche oder charismatische Gemeinden zunehmend eine Rolle. Über diese Religionsgemeinschaften liegen in der amtlichen Statistik jedoch keine bzw. nur wenige Angaben vor, sodass sich der Beitrag im Folgenden auf die christlichen Volkskirchen konzentriert“ (Eicken, J./Schmitz-Veltin, A., 2010, a. a. O., S. 577). Im Gegensatz zu der Diskussion um Kirchenaustritt wird den demografischen Faktoren der Mitgliederentwicklung in der aktuellen Diskussion wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Der vorliegende Beitrag möchte vor diesem Hintergrund aufzeigen, dass die Mitgliederentwicklung der großen Volkskirchen nicht nur durch Austritte geprägt ist, sondern altersstrukturelle Effekte ebenfalls als Ursache in Erwägung zu ziehen sind. Diese „Effekte sind nicht zuletzt auf die langfristige Entwicklung der Geburtenzahl und den hieraus resultierenden Überschüssen der Sterbefälle sowie auf Wertänderungen bezüglich Taufen zurückzuführen. Zusammengenommen führen diese Prozesse zu einer gesellschaftlichen Entkirchlichung. Unter Entkirchlichung wird in dem Beitrag das sich in zurückgehenden Mitgliederzahlen äußernde Nachlassen der Bindekräfte der gro0en Volksmassen verstanden“ (Eicken, J./Schmitz-Veltin, A., 2010, a. a. O., S. 576f).
Methodology
Study area:
Deutschland. 1959 bis 1989 früheres Bundesgebiet, ab 1990 Deutschland.
Deutschland. 1959 bis 1989 früheres Bundesgebiet, ab 1990 Deutschland.
Source types:
Der Beitrag stützt sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes seit den 1950er-Jahren beziehungsweise auf von den beiden Kirchen (Evangelische Kirche in Deutschland, Hannover, sowie Deutsche Bischofskonferenz, Bonn) zur Verfügung gestellte Daten zum „kirchlichen Leben“.
Der Beitrag stützt sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes seit den 1950er-Jahren beziehungsweise auf von den beiden Kirchen (Evangelische Kirche in Deutschland, Hannover, sowie Deutsche Bischofskonferenz, Bonn) zur Verfügung gestellte Daten zum „kirchlichen Leben“.
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Sources used (detailed index):
Zusätzlich genutzte Quellen zu den in der Datentabelle angegebenen Hinweisen:
- Bertelsmann Stiftung: „Religionsmonitor 2008“, Gütersloh 2007.
- Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz: „Katholische Kirche in Deutschland, Statistische Daten 2007“, Arbeitshilfen Nr. 231, Bonn 2009.
- Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (Hrsg.): „Kirche der Freiheit, Perspektiven für die Evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“, Impulspapier, Hannover 2006.
- Evangelische Kirche in Deutschland (Hrsg.): „Statistik über die Äußerungen des kirchlichen Lebens in den Bundesländern 2008“, Hannover 2010.
- Evangelischer Pressedienst (Hrsg.): „Konzentration auf die Zukunft!“, Dokumentation Nr. 25/2007, Frankfurt am Main.
– Schulz, C./Hauschildt, E./Kohler, E.: „Milieus praktisch. Analyse- und Planungshilfen für Kirche und Gemeinde“, Göttingen 2008.
- Statistisches Bundesamt, Tabellen: LR K1 Bevölkerung im Bundesgebiet nach der Religions-zugehörigkeit; LR K2 Mitgliederzahl und -bewegung der evangelischen Kirche und der Katholischen Kirche 1953 - 2007; N11 Gestorbene nach der Religionszugehörigkeit, Wiesbaden 2010.
- Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2009, Wiesbaden 2009.
Zusätzlich genutzte Quellen zu den in der Datentabelle angegebenen Hinweisen:
- Bertelsmann Stiftung: „Religionsmonitor 2008“, Gütersloh 2007.
- Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz: „Katholische Kirche in Deutschland, Statistische Daten 2007“, Arbeitshilfen Nr. 231, Bonn 2009.
- Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (Hrsg.): „Kirche der Freiheit, Perspektiven für die Evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“, Impulspapier, Hannover 2006.
- Evangelische Kirche in Deutschland (Hrsg.): „Statistik über die Äußerungen des kirchlichen Lebens in den Bundesländern 2008“, Hannover 2010.
- Evangelischer Pressedienst (Hrsg.): „Konzentration auf die Zukunft!“, Dokumentation Nr. 25/2007, Frankfurt am Main.
– Schulz, C./Hauschildt, E./Kohler, E.: „Milieus praktisch. Analyse- und Planungshilfen für Kirche und Gemeinde“, Göttingen 2008.
- Statistisches Bundesamt, Tabellen: LR K1 Bevölkerung im Bundesgebiet nach der Religions-zugehörigkeit; LR K2 Mitgliederzahl und -bewegung der evangelischen Kirche und der Katholischen Kirche 1953 - 2007; N11 Gestorbene nach der Religionszugehörigkeit, Wiesbaden 2010.
- Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2009, Wiesbaden 2009.
Objective breakdown of the data tables:
A.1 Einwohnerzahl in Deutschland nach Religionszugehörigkeit und Mitgliederbewegungen in den beiden christlichen Volkskirchen (1956-2008)
A.1 Einwohnerzahl in Deutschland nach Religionszugehörigkeit und Mitgliederbewegungen in den beiden christlichen Volkskirchen (1956-2008)
Processing instructions
Archival date: September 2014
Year of online publication: 2010
Editor in GESIS: Jürgen Sensch
Version: Version 1.0.0
Year of online publication: 2010
Editor in GESIS: Jürgen Sensch
Version: Version 1.0.0
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