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- Umwelt
- Unternehmen
- Verbrauch
- Verkehr
- Versicherungen
- VGR
- Wahlen
- Übergreifend
- SIMon: Social Indicators Monitor 1950-2013
- Demonstrationsbeispiele
| ZA 8359 | Staatsfinanzen | Sensch, Jürgen, histat-Datenkompilation online: Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland von 1881 bis 1980. |
204 Zeitreihen (1790 - 1982) 24 Tabellen |
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Bibliographical information
Study number: ZA 8359
Study title: histat-Datenkompilation online: Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland von 1881 bis 1980.
Survey or investigation period: 1790 - 1982
Primary researcher: Sensch, Jürgen
Publication (printed publication): Keine (Online – Publikation).
Recommended citation (dataset): Keine (Online – Publikation).
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8359
Datenfile Version 1.0.0
Study title: histat-Datenkompilation online: Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland von 1881 bis 1980.
Survey or investigation period: 1790 - 1982
Primary researcher: Sensch, Jürgen
Publication (printed publication): Keine (Online – Publikation).
Recommended citation (dataset): Keine (Online – Publikation).
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8359
Datenfile Version 1.0.0
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Study description:
Die vorliegende Datensammlung fasst die Daten der Schuldenstatistik über einen Zeitraum von 100 Jahren zusammen. Datenbasis bilden zum einen Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes und die Finanzstatistik (Bundesministerium der Finanzen) sowie veröffentliche Daten der Deutschen Bundesbank. Der Stand der öffentlichen Schulden ist erstmals umfassend und einheitlich für das Jahr 1928 erfasst worden. Die globalen Schuldenangaben für die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg basieren auf der Zusammenfassung verschiedener amtlicher Unterlagen, die zum Teil durch Schätzungen ergänzt wurden. Für die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Inflation hat das Statistische Bundesamt keine Angaben über die Reichsschuld veröffentlicht. Es liegen lediglich die Angaben von der Deutschen Bundesbank vor, die methodisch allerdings nicht voll mit der amtlichen Finanzstatistik vergleichbar sind. Seit 1950 wird der Schuldenstand der öffentlichern Haushalte jährlich bzw. vierteljährlich erhoben. Hauptgegenstand der statistischen Erhebung sind die Schulden, die die öffentlichen Haushalte (Reich bzw. Bund, Bundesstaaten bzw. Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände, Zweckverbände sowie ab 1950 die Sondervermögen des Bundes - LAF und ERP) am in- und ausländischen Kreditmarkt zur Finanzierung von Ausgaben aufnehmen. Für die Schuldenstatistik gilt jeweils der Stand am Ende des Rechnungsjahres, d.h. bis 1959 jeweils am 31. März bzw. 1. April, ab 1960 jeweils am 31. Dezember.
Der Überblick über die längerfristige Entwicklung der öffentlichen Finanzen macht deutlich, dass die staatliche Verschuldung seit jeher eine erhebliche Rolle im Rahmen der öffentlichen Finanzwirtschaft gespielt hat. Nach der Gründung des Deutschen Reiches erfolgte ein verhältnismäßig rascher Anstieg der Reichsschulden. Die Nominalwerte der staatlichen Verschuldung sind dabei seit Jahrhundertbeginn erheblich angestiegen. Unterbrochen wurde diese Entwicklung im Wesentlichen lediglich durch die Währungsumstellungen, die als Folge zweier Weltkriege durchgeführt werden mussten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beliefen sich die Reichsschulden auf 388.238,8 Millionen Reichsmark, davon entfielen auf kurzfristige Schulden, einschließlich der Rückstände, 247.900,9 Millionen Reichmark. Nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte die Regelung der Altschulden im Wesentlichen durch die Zuteilung von Ausgleichsforderungen sowie durch das Londoner Schuldenabkommen von 1953 (Auslandsschulden auf fremder Währung). In den 50er Jahren führt die Berücksichtigung der Altschulden zu einer hohen Ausgangsbelastung. Bis 1973 geht die Schulden-Ausgaben-Quote bei Bund und Ländern merklich zurück. Mit dem Jahre 1974 setzt vor allem beim Bund ein besonders deutlicher Anstieg der Schulden ein.
Setzt man die finanzwirtschaftlichen Eckdaten der Ausgaben, Steuereinnahmen und Schuldenstände mit den entsprechenden Zahlenwerten des (nominalen) Bruttosozialprodukts in Beziehung, so bieten die sich daraus ergebenden staatswirtschaftlichen Quoten Beurteilungsmaßstäbe, die Geldwertentwicklung und volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit mitberücksichtigen.
Die vorliegende Datensammlung fasst die Daten der Schuldenstatistik über einen Zeitraum von 100 Jahren zusammen. Datenbasis bilden zum einen Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes und die Finanzstatistik (Bundesministerium der Finanzen) sowie veröffentliche Daten der Deutschen Bundesbank. Der Stand der öffentlichen Schulden ist erstmals umfassend und einheitlich für das Jahr 1928 erfasst worden. Die globalen Schuldenangaben für die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg basieren auf der Zusammenfassung verschiedener amtlicher Unterlagen, die zum Teil durch Schätzungen ergänzt wurden. Für die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Inflation hat das Statistische Bundesamt keine Angaben über die Reichsschuld veröffentlicht. Es liegen lediglich die Angaben von der Deutschen Bundesbank vor, die methodisch allerdings nicht voll mit der amtlichen Finanzstatistik vergleichbar sind. Seit 1950 wird der Schuldenstand der öffentlichern Haushalte jährlich bzw. vierteljährlich erhoben. Hauptgegenstand der statistischen Erhebung sind die Schulden, die die öffentlichen Haushalte (Reich bzw. Bund, Bundesstaaten bzw. Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände, Zweckverbände sowie ab 1950 die Sondervermögen des Bundes - LAF und ERP) am in- und ausländischen Kreditmarkt zur Finanzierung von Ausgaben aufnehmen. Für die Schuldenstatistik gilt jeweils der Stand am Ende des Rechnungsjahres, d.h. bis 1959 jeweils am 31. März bzw. 1. April, ab 1960 jeweils am 31. Dezember.
Der Überblick über die längerfristige Entwicklung der öffentlichen Finanzen macht deutlich, dass die staatliche Verschuldung seit jeher eine erhebliche Rolle im Rahmen der öffentlichen Finanzwirtschaft gespielt hat. Nach der Gründung des Deutschen Reiches erfolgte ein verhältnismäßig rascher Anstieg der Reichsschulden. Die Nominalwerte der staatlichen Verschuldung sind dabei seit Jahrhundertbeginn erheblich angestiegen. Unterbrochen wurde diese Entwicklung im Wesentlichen lediglich durch die Währungsumstellungen, die als Folge zweier Weltkriege durchgeführt werden mussten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beliefen sich die Reichsschulden auf 388.238,8 Millionen Reichsmark, davon entfielen auf kurzfristige Schulden, einschließlich der Rückstände, 247.900,9 Millionen Reichmark. Nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte die Regelung der Altschulden im Wesentlichen durch die Zuteilung von Ausgleichsforderungen sowie durch das Londoner Schuldenabkommen von 1953 (Auslandsschulden auf fremder Währung). In den 50er Jahren führt die Berücksichtigung der Altschulden zu einer hohen Ausgangsbelastung. Bis 1973 geht die Schulden-Ausgaben-Quote bei Bund und Ländern merklich zurück. Mit dem Jahre 1974 setzt vor allem beim Bund ein besonders deutlicher Anstieg der Schulden ein.
Setzt man die finanzwirtschaftlichen Eckdaten der Ausgaben, Steuereinnahmen und Schuldenstände mit den entsprechenden Zahlenwerten des (nominalen) Bruttosozialprodukts in Beziehung, so bieten die sich daraus ergebenden staatswirtschaftlichen Quoten Beurteilungsmaßstäbe, die Geldwertentwicklung und volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit mitberücksichtigen.
Methodology
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Study area:
Deutsches Reich; ab 1919 ohne Elsaß - Lothringen; ab 1938 altes Reichsgebiet in den Grenzen von 1937.
Bundesrepublik Deutschland; 1950 bis 1951: Bundesgebiet ohne Saarland und Berlin (West); 1952 bis 1959: Ohne Saarland. Ab 1960: Bundesgebiet einschl. Saarland und Berlin (West).
- Reich/Bund: ab 1950 einschl. der Sondervermögen ‚Lastenausgleichsfonds’ (LAF) und ‚European Recovery Program’ (ERP); ohne Verpflichtungen aus der Beteiligung an internationalen Einrichtungen (IWF u. a.).
- Länder: Bis 1914 Bundesstaaten einschl. Hamburg, Bremen, Lübeck und Elsaß – Lothringen; 1928 bis 1937 Länder einschl. Hamburg, Bremen und Lübeck; 1938 ohne Lübeck; ab 1950 Länder einschl. Stadtstaaten, Hansestädte von 1914 bis 1936. Stadtstaaten ab 1950 einschl. des gemeindlichen Bereiches.
- Gemeinden (Gemeindeverbände): Bis 1908 ohne Gemeinden unter 10.000 Einwohnern sowie ohne Gemeindeverbände; bis 1908, 1937 und 1938 einschl. gemeindlicher Schulden in Hamburg und Bremen; bis 1914 einschl. gemeindlicher Schulden in Elsaß – Lothringen. 1914 zum Teil geschätzt; bis 1938 einschl. Berlin, 1938 einschl. Lübeck.
Deutsches Reich; ab 1919 ohne Elsaß - Lothringen; ab 1938 altes Reichsgebiet in den Grenzen von 1937.
Bundesrepublik Deutschland; 1950 bis 1951: Bundesgebiet ohne Saarland und Berlin (West); 1952 bis 1959: Ohne Saarland. Ab 1960: Bundesgebiet einschl. Saarland und Berlin (West).
- Reich/Bund: ab 1950 einschl. der Sondervermögen ‚Lastenausgleichsfonds’ (LAF) und ‚European Recovery Program’ (ERP); ohne Verpflichtungen aus der Beteiligung an internationalen Einrichtungen (IWF u. a.).
- Länder: Bis 1914 Bundesstaaten einschl. Hamburg, Bremen, Lübeck und Elsaß – Lothringen; 1928 bis 1937 Länder einschl. Hamburg, Bremen und Lübeck; 1938 ohne Lübeck; ab 1950 Länder einschl. Stadtstaaten, Hansestädte von 1914 bis 1936. Stadtstaaten ab 1950 einschl. des gemeindlichen Bereiches.
- Gemeinden (Gemeindeverbände): Bis 1908 ohne Gemeinden unter 10.000 Einwohnern sowie ohne Gemeindeverbände; bis 1908, 1937 und 1938 einschl. gemeindlicher Schulden in Hamburg und Bremen; bis 1914 einschl. gemeindlicher Schulden in Elsaß – Lothringen. 1914 zum Teil geschätzt; bis 1938 einschl. Berlin, 1938 einschl. Lübeck.
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Source types:
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 - 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 234 - 235.
Bundesministerium für Finanzen, 1981: Statistische Übersichten zur staatlichen Kreditfinanzierung, in: Simmert, D.H./Wagner, K.-D. (Hrsg.), 1981: Staatsverschuldung – kontrovers. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 174. Bonn.
Deutsche Bundesbank (Hrsg.), 1976: Deutsches Geld- und Bankwesen in Zahlen 1876-1975. Verlag: Fritz Knapp GmbH, Frankfurt am Main.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 - 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 234 - 235.
Bundesministerium für Finanzen, 1981: Statistische Übersichten zur staatlichen Kreditfinanzierung, in: Simmert, D.H./Wagner, K.-D. (Hrsg.), 1981: Staatsverschuldung – kontrovers. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 174. Bonn.
Deutsche Bundesbank (Hrsg.), 1976: Deutsches Geld- und Bankwesen in Zahlen 1876-1975. Verlag: Fritz Knapp GmbH, Frankfurt am Main.
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Sources used (detailed index):
- Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 - 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 234 - 235.
- Bundesministerium für Finanzen, 1981: Statistische Übersichten zur staatlichen Kreditfinanzierung, in: Simmert, D.H./Wagner, K.-D. (Hrsg.), 1981: Staatsverschuldung – kontrovers. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 174. Bonn.
Deutsche Bundesbank (Hrsg.), 1976: Deutsches Geld- und Bankwesen in Zahlen 1876-1975. Verlag: Fritz Knapp GmbH, Frankfurt am Main.
- Weizel, O., Die Entwicklung der Staatsausgaben in Deutschland, Erlangen, Diss.
- Hoffmann, W.G., Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit Mitte des 19. Jahrhunderts, Berlin 1965.
- Dieben, W., Die innere Reichsschuld seit 1933, Finanzarchiv, 1949
Primärquellen: Veröffentlichungen der amtlichen Statistik Deutschlands:
- Statistisches Reichsamt; jährliche Veröffentlichungen.
- Statistisches Bundesamt: jährliche Veröffentlichungen zum öffentlichen Gesamthaushalt.
- Bundesministeriums für Finanzen, Bonn: Finanzberichte (jährlich).
- Deutschen Bundesbank: Monatsberichte (nach Angaben des statistischen Bundesamtes).
- Deutscher Städtetag: Statistisches Jahrbuch Deutscher Gemeinden (jährlich).
- Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1972: Bevölkerung und Wirtschaft 1872 - 1972. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer, S. 234 - 235.
- Bundesministerium für Finanzen, 1981: Statistische Übersichten zur staatlichen Kreditfinanzierung, in: Simmert, D.H./Wagner, K.-D. (Hrsg.), 1981: Staatsverschuldung – kontrovers. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 174. Bonn.
Deutsche Bundesbank (Hrsg.), 1976: Deutsches Geld- und Bankwesen in Zahlen 1876-1975. Verlag: Fritz Knapp GmbH, Frankfurt am Main.
- Weizel, O., Die Entwicklung der Staatsausgaben in Deutschland, Erlangen, Diss.
- Hoffmann, W.G., Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit Mitte des 19. Jahrhunderts, Berlin 1965.
- Dieben, W., Die innere Reichsschuld seit 1933, Finanzarchiv, 1949
Primärquellen: Veröffentlichungen der amtlichen Statistik Deutschlands:
- Statistisches Reichsamt; jährliche Veröffentlichungen.
- Statistisches Bundesamt: jährliche Veröffentlichungen zum öffentlichen Gesamthaushalt.
- Bundesministeriums für Finanzen, Bonn: Finanzberichte (jährlich).
- Deutschen Bundesbank: Monatsberichte (nach Angaben des statistischen Bundesamtes).
- Deutscher Städtetag: Statistisches Jahrbuch Deutscher Gemeinden (jährlich).
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Annotations:
Ausführlich zu einzelnen Tabellen der Untergliederungen „B“ und „C“ siehe das beigefügte PDF – Dokument.
Stand:
- Für die Verschuldung des Reichs Stand am Ende des Rechnungsjahres jeweils am 31. März bzw. 1. April (Stand am Ende des Rechnungsjahres). Für die Verschuldung der Länder und Gemeinden bis 1920 entsprechend dem unterschiedlichen Beginn des Rechnungsjahres, ab 1928 ebenfalls einheitlich am 31. März.
- Für die Verschuldung der Bundesrepublik Deutschland bis 1959: 31.3.; ab 1960: Stand am Jahresende (31.12.).
Tabelle A.01 Deutsches Reich, Bundesrepublik Deutschland: Schulden der Gebietskörperschaften nach Hauptarten, in Mill. M/RM/DM (1881-1971)
In Tabelle A.01 handelt es sich bei den Neuschulden für das Reichsgebiet um die seit dem 1. 4. 1924 und für das Bundesgebiet um die seit dem 21. 6. 1948 aufgenommenen Schulden. Kreditmarktschulden sind Schuldscheindarlehen von Kreditinstituten, Individualversicherungen und anderen privaten Gläubigern, Inhaberschuldverschreibungen und Schatzanweisungen. Die Angaben für das Reichsgebiet umfassen auch Schatzwechsel und sonstige Betriebsmittelkredite (schwebende Schulden), jedoch keine Steuergutscheine und Wechsel, die das Reich zur Bekämpfung der Deflation und insbesondere zur Finanzierung der Rüstungsausgaben ausgegeben hatte; in den Angaben für das Bundesgebiet sind keine Schatzwechsel und sonstigen Betriebsmittelkredite enthalten. Als öffentliche Sondermittel gelten vor allem die Darlehen von Sozialversicherungsträgern. Die Schulden bei Gebietskörperschaften (Reichsgebiet: Schulden beim Reich, bei Ländern, bei Gemeinden (Gv.) und deren (öffentlichen) Unternehmen und Zweckverbänden; Bundesgebiet; Schulden beim Bund, bei Ländern, bei Gemeinden (Gv.), beim Lastenausgleichsfonds und beim ERP-Sondervermögen) sind — um Doppelzählungen zu vermeiden — nicht in der Gesamtverschuldung enthalten. Als Auslandschulden sind für das Reichsgebiet Einzel- und Sammelanleihen, Schatzwechsel und sonstige kurzfristige Schulden in fremder Währung ausgewiesen (politische Auslandschulden — Reparationen — sind nicht enthalten); für das Bundesgebiet handelt es sich um die Schulden aus dem Londoner Schuldenabkommen von 1953, Auslandsanleihen und (inzwischen getilgten) Verbindlichkeiten aus der Nachkriegswirtschaftshilfe“.
- Reichsgebiet insgesamt: Gebietskörperschaften und Sondervermögen; Bund/Reich, Lastenausgleichsfonds (LAF), ERP-Sondervermögen , Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände.
- Ende des Rechnungsjahres: Bis 1959: 31.3.; ab 1960: 31.12. des Berichtjahres.
Schulden insgesamt: Ohne die Steuergutscheine und die MEFO - Wechsel des Reichs, die als Schulden des Reichs nicht veröffentlicht wurden; ab 1950 ohne die schwebenden Schulden (Betriebmittelkredite).
- Inlandsschulden insgesamt: Reichsgebiet: Einschl. der verhältnismäßig geringen, bis zum 31.3.1924 entstandenen Auslandsschulden (Altschulden).
- Neuschulden aus Kreditmarktmitteln: Reichsgebiet, seit dem 1.4.1924 aufgenommene Schulden; Bundesgebiet, seit dem 21.6.1948 (Berlin/West 25.6.1948, Saarland 20.11.1947) aufgenommene Schulden.
- Neuschulden aus öffentlichen Sondermitteln: Ab 1968 ohne Anleihestücke im eigenen Bestand der Emittenten.„Öffentliche Sondermittel“ Reichsgebiet: Unter Kreditmarktmitteln mit enthalten; Bundesgebiet: Vor allem Kredite bei Sozialversicherungsträgern.
- Schulden bei Gebietskörperschaften, LAF und ERP - Sondervermögen: Reichsgebiet, Schulden bei anderen Gebietskörperschaften und deren (öffentlichen) Unternehmen und Zweckverbänden.
- Auslandsschulden: Reichgebiet, bis 1933 zur Parität, ab 1934 zu Mittelkursen am Stichtag umgerechnet. Bei Reich und Gemeinden ohne die verhältnismäßig geringen Altschulden, Bei Ländern und Hansestädten und Gemeinden einschl. der Anteile an im Ausland aufgenommenen Sammelanleihen.
Ausführlich zu einzelnen Tabellen der Untergliederungen „B“ und „C“ siehe das beigefügte PDF – Dokument.
Stand:
- Für die Verschuldung des Reichs Stand am Ende des Rechnungsjahres jeweils am 31. März bzw. 1. April (Stand am Ende des Rechnungsjahres). Für die Verschuldung der Länder und Gemeinden bis 1920 entsprechend dem unterschiedlichen Beginn des Rechnungsjahres, ab 1928 ebenfalls einheitlich am 31. März.
- Für die Verschuldung der Bundesrepublik Deutschland bis 1959: 31.3.; ab 1960: Stand am Jahresende (31.12.).
Tabelle A.01 Deutsches Reich, Bundesrepublik Deutschland: Schulden der Gebietskörperschaften nach Hauptarten, in Mill. M/RM/DM (1881-1971)
In Tabelle A.01 handelt es sich bei den Neuschulden für das Reichsgebiet um die seit dem 1. 4. 1924 und für das Bundesgebiet um die seit dem 21. 6. 1948 aufgenommenen Schulden. Kreditmarktschulden sind Schuldscheindarlehen von Kreditinstituten, Individualversicherungen und anderen privaten Gläubigern, Inhaberschuldverschreibungen und Schatzanweisungen. Die Angaben für das Reichsgebiet umfassen auch Schatzwechsel und sonstige Betriebsmittelkredite (schwebende Schulden), jedoch keine Steuergutscheine und Wechsel, die das Reich zur Bekämpfung der Deflation und insbesondere zur Finanzierung der Rüstungsausgaben ausgegeben hatte; in den Angaben für das Bundesgebiet sind keine Schatzwechsel und sonstigen Betriebsmittelkredite enthalten. Als öffentliche Sondermittel gelten vor allem die Darlehen von Sozialversicherungsträgern. Die Schulden bei Gebietskörperschaften (Reichsgebiet: Schulden beim Reich, bei Ländern, bei Gemeinden (Gv.) und deren (öffentlichen) Unternehmen und Zweckverbänden; Bundesgebiet; Schulden beim Bund, bei Ländern, bei Gemeinden (Gv.), beim Lastenausgleichsfonds und beim ERP-Sondervermögen) sind — um Doppelzählungen zu vermeiden — nicht in der Gesamtverschuldung enthalten. Als Auslandschulden sind für das Reichsgebiet Einzel- und Sammelanleihen, Schatzwechsel und sonstige kurzfristige Schulden in fremder Währung ausgewiesen (politische Auslandschulden — Reparationen — sind nicht enthalten); für das Bundesgebiet handelt es sich um die Schulden aus dem Londoner Schuldenabkommen von 1953, Auslandsanleihen und (inzwischen getilgten) Verbindlichkeiten aus der Nachkriegswirtschaftshilfe“.
- Reichsgebiet insgesamt: Gebietskörperschaften und Sondervermögen; Bund/Reich, Lastenausgleichsfonds (LAF), ERP-Sondervermögen , Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände.
- Ende des Rechnungsjahres: Bis 1959: 31.3.; ab 1960: 31.12. des Berichtjahres.
Schulden insgesamt: Ohne die Steuergutscheine und die MEFO - Wechsel des Reichs, die als Schulden des Reichs nicht veröffentlicht wurden; ab 1950 ohne die schwebenden Schulden (Betriebmittelkredite).
- Inlandsschulden insgesamt: Reichsgebiet: Einschl. der verhältnismäßig geringen, bis zum 31.3.1924 entstandenen Auslandsschulden (Altschulden).
- Neuschulden aus Kreditmarktmitteln: Reichsgebiet, seit dem 1.4.1924 aufgenommene Schulden; Bundesgebiet, seit dem 21.6.1948 (Berlin/West 25.6.1948, Saarland 20.11.1947) aufgenommene Schulden.
- Neuschulden aus öffentlichen Sondermitteln: Ab 1968 ohne Anleihestücke im eigenen Bestand der Emittenten.„Öffentliche Sondermittel“ Reichsgebiet: Unter Kreditmarktmitteln mit enthalten; Bundesgebiet: Vor allem Kredite bei Sozialversicherungsträgern.
- Schulden bei Gebietskörperschaften, LAF und ERP - Sondervermögen: Reichsgebiet, Schulden bei anderen Gebietskörperschaften und deren (öffentlichen) Unternehmen und Zweckverbänden.
- Auslandsschulden: Reichgebiet, bis 1933 zur Parität, ab 1934 zu Mittelkursen am Stichtag umgerechnet. Bei Reich und Gemeinden ohne die verhältnismäßig geringen Altschulden, Bei Ländern und Hansestädten und Gemeinden einschl. der Anteile an im Ausland aufgenommenen Sammelanleihen.
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Objective breakdown of the data tables:
A. Lange Reihen, Deutschland von 1881 – 1971 (Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank)
Statistisches Bundesamt Wiesbaden:
A.01 Deutsches Reich, Bundesrepublik Deutschland: Schulden der Gebietskörperschaften nach Hauptarten, in Mill. M/RM/DM (1881-1971)
A.02a Die Schulden von Reich, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbänden (1928-1945)
A.02b Die Schulden von Reich, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbänden (1928-1945)
Deutsche Bundesbank:
A.03 Verschuldung der öffentlichen Haushalte, in Mio. Mark bzw. Reichsmark (1877-1945)
B. Deutsches Reich, Bundesrepublik Deutschland 1913 bis 1980 (Bundesministerium der Finanzen)
B.01 Öffentliche Finanzen im Überblick (1913-1980)
B.02 Staatswirtschaftliche Quoten (1913-1980)
B.03 Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht (1927-1980)
B.04 Schulden des Reiches und des Bundes (1880-1980)
B.05 Schulden im Bundesstaat (1880-1980)
B.06 Anteile der bundesstaatlichen Ebenen an der Gesamtverschuldung (1880-1980)
B.07 Schulden der Gebietskörperschaften nach Schuldenarten (1927-1979)
C. Bundesrepublik Deutschland 1950 bis 1980 (Bundesministerium der Finanzen)
C.01 Schulden der Gebietskörperschaften im Vergleich zu den Ausgaben (1950-1980)
C.02 Haushaltsmäßige Kreditaufnahmen und Tilgungen des Bundes (1950-1980)
C.03 Nettokreditaufnahme und Finanzierungssaldo der Gebietskörperschaften (1950-1980)
C.04 Kreditfinanzierungsquoten der Gebietskörperschaften und ihre Anteile der staatlichen Kreditaufnahme (1950-1980)
C.05 Nettoinvestitionen und Kreditfinanzierung der Gebietskörperschaften (1962-1980)
C.06 Zinsbelastung der öffentlichen Haushalte (1950-1980)
C.07 Durchschnittliche Verzinsung der Staatsschulden (1950-1980)
C.08 Staatsschuldenquote und Auslastungsgrad des Produktionspotentials (1962-1985)
C.09 Bundeshaushalt: Nettokreditaufnahme und Investitive Ausgaben (1962-1982)
C.10 Schulden von Bundesbahn und Bundespost, in Mio. DM (1953-1980)
C.11 Auslandsschulden der Gebietskörperschaften (1955-1979)
C.12 Sondereinlagen des Bundes und der Länder bei der Deutschen Bundesbank (1969-1976)
D. Internationaler Vergleich
D.01 Internationale Staatsverschuldung im historischen Vergleich (1790-1979)
A. Lange Reihen, Deutschland von 1881 – 1971 (Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank)
Statistisches Bundesamt Wiesbaden:
A.01 Deutsches Reich, Bundesrepublik Deutschland: Schulden der Gebietskörperschaften nach Hauptarten, in Mill. M/RM/DM (1881-1971)
A.02a Die Schulden von Reich, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbänden (1928-1945)
A.02b Die Schulden von Reich, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbänden (1928-1945)
Deutsche Bundesbank:
A.03 Verschuldung der öffentlichen Haushalte, in Mio. Mark bzw. Reichsmark (1877-1945)
B. Deutsches Reich, Bundesrepublik Deutschland 1913 bis 1980 (Bundesministerium der Finanzen)
B.01 Öffentliche Finanzen im Überblick (1913-1980)
B.02 Staatswirtschaftliche Quoten (1913-1980)
B.03 Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht (1927-1980)
B.04 Schulden des Reiches und des Bundes (1880-1980)
B.05 Schulden im Bundesstaat (1880-1980)
B.06 Anteile der bundesstaatlichen Ebenen an der Gesamtverschuldung (1880-1980)
B.07 Schulden der Gebietskörperschaften nach Schuldenarten (1927-1979)
C. Bundesrepublik Deutschland 1950 bis 1980 (Bundesministerium der Finanzen)
C.01 Schulden der Gebietskörperschaften im Vergleich zu den Ausgaben (1950-1980)
C.02 Haushaltsmäßige Kreditaufnahmen und Tilgungen des Bundes (1950-1980)
C.03 Nettokreditaufnahme und Finanzierungssaldo der Gebietskörperschaften (1950-1980)
C.04 Kreditfinanzierungsquoten der Gebietskörperschaften und ihre Anteile der staatlichen Kreditaufnahme (1950-1980)
C.05 Nettoinvestitionen und Kreditfinanzierung der Gebietskörperschaften (1962-1980)
C.06 Zinsbelastung der öffentlichen Haushalte (1950-1980)
C.07 Durchschnittliche Verzinsung der Staatsschulden (1950-1980)
C.08 Staatsschuldenquote und Auslastungsgrad des Produktionspotentials (1962-1985)
C.09 Bundeshaushalt: Nettokreditaufnahme und Investitive Ausgaben (1962-1982)
C.10 Schulden von Bundesbahn und Bundespost, in Mio. DM (1953-1980)
C.11 Auslandsschulden der Gebietskörperschaften (1955-1979)
C.12 Sondereinlagen des Bundes und der Länder bei der Deutschen Bundesbank (1969-1976)
D. Internationaler Vergleich
D.01 Internationale Staatsverschuldung im historischen Vergleich (1790-1979)
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Archival date: April 2009
Year of online publication: 1972-1981
Editor in GESIS: Jürgen Sensch/Alexander Todorow
Version: Version 1.0.0
Year of online publication: 1972-1981
Editor in GESIS: Jürgen Sensch/Alexander Todorow
Version: Version 1.0.0
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