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- Sozialstaat
- Staatsfinanzen
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- Umwelt
- Unternehmen
- Verbrauch
- Verkehr
- Versicherungen
- VGR
- Wahlen
- Übergreifend
- SIMon: Social Indicators Monitor 1950-2013
- Demonstrationsbeispiele
| ZA 8627 | Einkommen | Sensch, Jürgen, histat - Datenkompilation online: Verdienstschichtungen, Bundesrepublik Deutschland, 1950 bis 2014. |
223 Zeitreihen (1950 - 2014) 12 Tabellen |
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Bibliographical information
Study number: ZA 8627
Study title: histat - Datenkompilation online: Verdienstschichtungen, Bundesrepublik Deutschland, 1950 bis 2014.
Survey or investigation period: 1950 - 2014
Primary researcher: Sensch, Jürgen
Publication (printed publication): Keine (online-Publikation)
Recommended citation (dataset): Keine (online-Publikation)
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8627
Datenfile Version 1.0.0
Study title: histat - Datenkompilation online: Verdienstschichtungen, Bundesrepublik Deutschland, 1950 bis 2014.
Survey or investigation period: 1950 - 2014
Primary researcher: Sensch, Jürgen
Publication (printed publication): Keine (online-Publikation)
Recommended citation (dataset): Keine (online-Publikation)
Daten entnommen aus:
GESIS Datenarchiv, Köln. histat.
Studiennummer 8627
Datenfile Version 1.0.0
Content of the study
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Study description:
Die personelle Einkommensverteilung beantwortet die Frage, wie das Einkommen einer Volkswirtschaft auf einzelne Personen oder Gruppen (z.B. Privathaushalte) verteilt ist. Bei der Interpretation der verfügbaren Daten ist die unterschiedliche Verwendung des Begriffs ‚Einkommen‘ zu beachten, weil in den verschiedenen Untersuchungen zwischen Bruttoeinkommen, Einkünften, zu versteuerndem Einkommen und Nettoeinkommen oder verfügbarem Einkommen unterschieden werden muss. Die Einkommensverteilung beschreibt die Verteilung des laufenden Ergebnisses des Wirtschaftsprozesses nach Einkommensarten und Kategorien von Wirtschaftseinheiten. Die beiden Grundformen sind die funktionelle und die personelle Einkommensverteilung. Die funktionelle Verteilung erfasst – in makroökonomischer Betrachtungsweise – die Einkommensanteile der gesamtwirtschaftlichen Faktorgruppen (Arbeit, Kapital) und setzt z.B. den Faktor Arbeit ins Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Gesamteinkommen (Lohnquote). Die personelle Verteilung (Querverteilung) setzt die Höhe der Einkünfte der einzelnen Wirtschaftseinheiten in Beziehung zu der Anzahl der Personen, denen dieses Einkommen (möglicherweise auch aus mehreren Einkommensquellen) zugeflossen ist. Dabei werden die die Wirtschaftseinheiten nach der Höhe ihres Einkommens geordnet und zu Einkommensklassen zusammengefasst. In die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte fließen gewöhnlich mehrere Einkommensarten aus verschiedenen Quellen - Einkommen aus unselbständiger Arbeit, aus selbständiger Tätigkeit, aus Vermögen sowie aus laufenden Übertragungen (z.B. Rente, Pension, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Kinder- und Erziehungsgeld) nach Abzug von Steuern, Sozialbeiträgen sowie Zinsen auf Konsumentenkredite – ein. Darüber hinaus ist zu beachten, dass neben dem Haupteinkommensbezieher häufig auch weitere Haushaltsmitglieder Einkommen beziehen.
Mit Einnahmen von Wirtschaftseinheiten (Personen, private Haushalte) beschäftigen sich viele Statistiken (u.a. Verdienststatistiken, die Steuerstatistiken, die Mikrozensuserhebungen, die Wirtschaftsrechnungen privater Haushalte). Diese Statistiken betrachten das Thema ‚Einnahmen‘ unter verschiedenen Blickwinkeln und bedienen sich darüber hinaus einer abweichenden Terminologie. Eine unmittelbare Vergleichbarkeit ist damit nicht gegeben. Das Statistische Bundesamt ermittelt in zahlreichen Untersuchungen, die in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, das Einkommen der Bevölkerung. Namentlich sind dies die alle fünf Jahre gezogene Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) und die Laufenden Wirtschaftrechnungen (LWR), die in den übrigen Jahren erstellt werden. Hinzu kommt die vierjährliche Verdienststrukturerhebung (bis 2006 in unregelmäßigen Abständen als Gehalts- und Lohnstrukturerhebung, kurz GLS). Monatliche Einkommen über 18.000 € bleiben dabei unberücksichtigt. Die in Zusammenarbeit mit den Ländern alle drei Jahre erstellte Lohn- und Einkommensteuerstatistik als Vollerhebung erfasst auch Einkommen über 18.000 Euro.
Die IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) der Bundesagentur für Arbeit besteht seit 1975 und veröffentlicht auch Mikrodatensätze, die regionale Daten beinhalten. Die Datensätze enthalten Studien auf Basis von Tagesverdiensten von Vollzeitbeschäftigten. Selbstständige, Beamte, Teilzeit- und Niedriglohnbeschäftigte werden bei der IABS nicht erfasst. Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist eine Panel-Befragung, die seit 1984 vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführt wird. Es publiziert Stundenlöhne von Arbeitnehmern aller Gruppen und ergänzt diese mit zahlreichen sozioökonomischen Detailinformationen.
In den vorliegenden Übersichten zur Einkommensverteilung sind die Ergebnisse der Lohn- und der Einkommensteuerstatistik sowie des Mikrozensus zusammenfassend dargestellt.
Die personelle Einkommensverteilung beantwortet die Frage, wie das Einkommen einer Volkswirtschaft auf einzelne Personen oder Gruppen (z.B. Privathaushalte) verteilt ist. Bei der Interpretation der verfügbaren Daten ist die unterschiedliche Verwendung des Begriffs ‚Einkommen‘ zu beachten, weil in den verschiedenen Untersuchungen zwischen Bruttoeinkommen, Einkünften, zu versteuerndem Einkommen und Nettoeinkommen oder verfügbarem Einkommen unterschieden werden muss. Die Einkommensverteilung beschreibt die Verteilung des laufenden Ergebnisses des Wirtschaftsprozesses nach Einkommensarten und Kategorien von Wirtschaftseinheiten. Die beiden Grundformen sind die funktionelle und die personelle Einkommensverteilung. Die funktionelle Verteilung erfasst – in makroökonomischer Betrachtungsweise – die Einkommensanteile der gesamtwirtschaftlichen Faktorgruppen (Arbeit, Kapital) und setzt z.B. den Faktor Arbeit ins Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Gesamteinkommen (Lohnquote). Die personelle Verteilung (Querverteilung) setzt die Höhe der Einkünfte der einzelnen Wirtschaftseinheiten in Beziehung zu der Anzahl der Personen, denen dieses Einkommen (möglicherweise auch aus mehreren Einkommensquellen) zugeflossen ist. Dabei werden die die Wirtschaftseinheiten nach der Höhe ihres Einkommens geordnet und zu Einkommensklassen zusammengefasst. In die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte fließen gewöhnlich mehrere Einkommensarten aus verschiedenen Quellen - Einkommen aus unselbständiger Arbeit, aus selbständiger Tätigkeit, aus Vermögen sowie aus laufenden Übertragungen (z.B. Rente, Pension, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Kinder- und Erziehungsgeld) nach Abzug von Steuern, Sozialbeiträgen sowie Zinsen auf Konsumentenkredite – ein. Darüber hinaus ist zu beachten, dass neben dem Haupteinkommensbezieher häufig auch weitere Haushaltsmitglieder Einkommen beziehen.
Mit Einnahmen von Wirtschaftseinheiten (Personen, private Haushalte) beschäftigen sich viele Statistiken (u.a. Verdienststatistiken, die Steuerstatistiken, die Mikrozensuserhebungen, die Wirtschaftsrechnungen privater Haushalte). Diese Statistiken betrachten das Thema ‚Einnahmen‘ unter verschiedenen Blickwinkeln und bedienen sich darüber hinaus einer abweichenden Terminologie. Eine unmittelbare Vergleichbarkeit ist damit nicht gegeben. Das Statistische Bundesamt ermittelt in zahlreichen Untersuchungen, die in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, das Einkommen der Bevölkerung. Namentlich sind dies die alle fünf Jahre gezogene Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) und die Laufenden Wirtschaftrechnungen (LWR), die in den übrigen Jahren erstellt werden. Hinzu kommt die vierjährliche Verdienststrukturerhebung (bis 2006 in unregelmäßigen Abständen als Gehalts- und Lohnstrukturerhebung, kurz GLS). Monatliche Einkommen über 18.000 € bleiben dabei unberücksichtigt. Die in Zusammenarbeit mit den Ländern alle drei Jahre erstellte Lohn- und Einkommensteuerstatistik als Vollerhebung erfasst auch Einkommen über 18.000 Euro.
Die IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) der Bundesagentur für Arbeit besteht seit 1975 und veröffentlicht auch Mikrodatensätze, die regionale Daten beinhalten. Die Datensätze enthalten Studien auf Basis von Tagesverdiensten von Vollzeitbeschäftigten. Selbstständige, Beamte, Teilzeit- und Niedriglohnbeschäftigte werden bei der IABS nicht erfasst. Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist eine Panel-Befragung, die seit 1984 vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführt wird. Es publiziert Stundenlöhne von Arbeitnehmern aller Gruppen und ergänzt diese mit zahlreichen sozioökonomischen Detailinformationen.
In den vorliegenden Übersichten zur Einkommensverteilung sind die Ergebnisse der Lohn- und der Einkommensteuerstatistik sowie des Mikrozensus zusammenfassend dargestellt.
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Study area:
Deutschland. Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 2014.
Früheres Bundesgebiet, 1950 bis 1957 ohne Saarland und Berlin; von 1958 bis 1990, Gebietsstand vor dem 3. Oktober 1990, einschl. Berlin – West. Die Angaben für Deutschland ab 1991 beziehen sich auf die Bundesrepublik nach dem Gebietsstand ab dem 3. Oktober 1990 (alte und neue Bundesländer).
Deutschland. Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 2014.
Früheres Bundesgebiet, 1950 bis 1957 ohne Saarland und Berlin; von 1958 bis 1990, Gebietsstand vor dem 3. Oktober 1990, einschl. Berlin – West. Die Angaben für Deutschland ab 1991 beziehen sich auf die Bundesrepublik nach dem Gebietsstand ab dem 3. Oktober 1990 (alte und neue Bundesländer).
Source types:
Amtliche Statistik der Bundesrepublik Deutschland (Statistisches Bundesamt Wiesbaden, Ergebnisse des Mikrozensus).
Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Lohn- und Einkommensteuerstatistik.
Amtliche Statistik der Bundesrepublik Deutschland (Statistisches Bundesamt Wiesbaden, Ergebnisse des Mikrozensus).
Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Lohn- und Einkommensteuerstatistik.
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Sources used (detailed index):
(1) Tabelle A.01, B.01, C.01:
Von 1950 bis 1969: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.), 2005: Statistisches Taschenbuch 2004. Arbeits- und Sozialstatistik. Bonn (www.bmas.de).
Von 1970 bis 2010: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.), 2012: Statistisches Taschenbuch 2011. Arbeits- und Sozialstatistik. Bonn (www.bmas.de).
(2) C – Tabellen:
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1969-1974: Fachserie A, Bevölkerung und Kultur. Reihe 6, Erwerbstätigkeit. I. Entwicklung der Erwerbstätigkeit (Ergebnisse des Mikrozensus), Jg. 1968 und Jg. 1973. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1980 - 1990: Fachserie 1, Bevölkerung und Erwerbstätigkeit; Reihe 4.1.1, Stand und Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Jg. 1979 - Jg. 1989. Stuttgart: Metzler-Poeschel.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1988-2015: Fachserie 1, Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Reihe 1.1, Stand und Entwicklung der Erwerbstätigkeit (Ergebnisse des Mikrozensus), Jg. 1987 – Jg. 2014. Stuttgart: Metzler - Poeschel. (www.destatis.de).
(1) Tabelle A.01, B.01, C.01:
Von 1950 bis 1969: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.), 2005: Statistisches Taschenbuch 2004. Arbeits- und Sozialstatistik. Bonn (www.bmas.de).
Von 1970 bis 2010: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.), 2012: Statistisches Taschenbuch 2011. Arbeits- und Sozialstatistik. Bonn (www.bmas.de).
(2) C – Tabellen:
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1969-1974: Fachserie A, Bevölkerung und Kultur. Reihe 6, Erwerbstätigkeit. I. Entwicklung der Erwerbstätigkeit (Ergebnisse des Mikrozensus), Jg. 1968 und Jg. 1973. Stuttgart/Mainz: Kohlhammer.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1980 - 1990: Fachserie 1, Bevölkerung und Erwerbstätigkeit; Reihe 4.1.1, Stand und Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Jg. 1979 - Jg. 1989. Stuttgart: Metzler-Poeschel.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.), 1988-2015: Fachserie 1, Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Reihe 1.1, Stand und Entwicklung der Erwerbstätigkeit (Ergebnisse des Mikrozensus), Jg. 1987 – Jg. 2014. Stuttgart: Metzler - Poeschel. (www.destatis.de).
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Annotations:
Ausführlich siehe die Beiträge in dem Sonderheft 6 zum Allgemeinen Statistischen Archiv: Fürst, G., 1974: Stand der Einkommensstatistik. Individual- und Haushaltseinkommen, Einkommensschichtung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Eine möglichst umfassende statistische Erfassung und Darstellung der Einkommen ist seit Mitte der 50er Jahre das gemeinsame Anliegen der amtlichen Statistik und seiner Benutzer. Zahlreiche Daten zur Einkommensstatistik fallen aus den verschiedensten Erhebungen der amtlichen Bundes- und Landesstatistik an. Die Individual- und Haushaltseinkommen bilden die Grundlage der Einkommensschichtung. Die Wirtschaftseinheiten werden hier nach der Höhe ihres Einkommens geordnet und zu Einkommensklassen zusammengefasst.
Untersuchungen über die Größenverteilung von Einkommen und Vermögen in der Bundesrepublik Deutschland können sich auf zahlreiche Erhebungen und Statistiken stützen:
- die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR),
- die Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS),
- das Sozio-Ökonomische Panel (SOEP),
- Lohn- Einkommen- und Vermögensteuerstatistiken,
- der Mikrozensus,
- Geschäftsstatistiken verschiedener Sozialleistungsträger.
Vor ihrer Verwendung und Auswertung sind sie jedoch kritisch im Hinblick auf ihren Aussagegehalt zu prüfen. Die von den verschiedenen Institutionen berichteten Statistiken unterscheiden sich hinsichtlich der Konzeption des einbezogenen Personenkreises, der Abgrenzung der Merkmalsträger oder den Inhalt der verwendeten Einkommens- und Vermögensbegriffe häufig so stark, dass die Ergebnisse nicht miteinander vergleichbar sind. Selbst die von der gleichen Institution durchgeführten Erhebungen (Befragungen) oder erstellte Statistiken haben im Verlauf der Jahre methodische oder konzeptionelle Änderungen erfahren, die eine zeitliche direkte Vergleichbarkeit zumindest einschränken.
Im Folgenden werden zwei Erhebungen der amtlichen Statistik skizziert, die den hier zusammengestellten Daten zugrunde liegen.
(1) Lohn- und Einkommensteuerstatistik:
(Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Fachserie 14, Finanzen und Steuern. Reihe 7.1, Lohn- und Einkommensteuer; letzte Ausgabe 2011, Berichtswesen eingestellt).
Die Einkommensteuer ist eine der ergiebigsten öffentlichen Einnahmequellen und wird jährlich durchgeführt. Dabei werden ab dem Jahr 2001 die im Rahmen des automatisierten Besteuerungs-verfahrens vorhandenen Angaben zur Lohn- und Einkommensteuer jährlich durch das Statistische Bundesamt aufbereitet.
Alle drei Jahre (2001, 2004, 2007) wird darüber hinaus eine ausführliche Lohn- und Einkommensteuerstatistik über die Statistischen Landesämter durchgeführt. Hierfür werden neben den Einkommensteuerveranlagungen auch die Lohn¬steuerkarten bzw. elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen statistisch ausgewertet. Im Gegensatz zur jährlichen Statistik lassen sich aus den Angaben der dreijährlichen Statistik auch regional tief gegliederte Ergebnisse und zuverlässige Ergebnisse für Freiberufler erstellen.
(a) Ergebnisse (Berichterstattung):
Die Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik liegen regelmäßig erst 3 1/2 bis 4 Jahre nach Ende des Veranlagungsjahres vor. Da die Statistik zum weitaus größten Teil auf den Ergebnissen der maschinellen Einkommensteuerveranlagung der Finanzverwaltung beruht, muß die Fertigstellung der Veranlagungen erst abgewartet werden, bevor man die Daten verarbeiten kann. Hier liegt der Hauptgrund für die späte Vorlage der Ergebnisse. Der Anteil der Steuerpflichtigen, deren Daten ausschließlich aus Lohnsteuer-belegen (Lohnsteuerkarte und (elektronische) Lohnsteuerbescheinigung (Elster-Lohn)) erfasst werden liegt bei rund einem Viertel. Die Fristen für die Abgabe der Einkommensteuererklärungen können sich bis zu zwei Jahre (in begründeten Einzelfällen noch länger) nach Ende des Veranlagungs-jahres erstrecken;
zusätzlich ist die Bearbeitungsdauer in der Finanzverwaltung zu berücksichtigen. - Schlusstermin für die Lieferung der Daten seitens der Länderfinanzverwaltungen an die Statistischen Landesämter ist für die Lohn- und Einkommensteuerstatistik der 30. September des
dritten Jahres, das dem Veranlagungsjahr (= Statistikjahr) folgt. Durch die notwendige Plausibilisierung der Daten in den Statistischen Landesämtern ergeben sich zusätzliche Verzögerungen bei der Erstellung der Bundesergebnisse.
(b) Die Begriffe und Inhalte sind steuerrechtlich abgegrenzt:
Erhebungseinheit ist die unbeschränkt/beschränkt steuerpflichtige natürliche Person, die als Steuerpflichtige/r erfasst und nachgewiesen wird, und zwar:
- als alleinstehende Person (das ist auch ein im Haushalt der Eltern lebendes Kind mit eigenen Einkünften oder ein getrennt veranlagter Ehegatte)
- als Ehepaar, das zusammenveranlagt wird (ein Ehepaar = ein Steuerpflichtiger).
Neben dieser Erfassung von Steuerpflichtigen gibt es zusätzlich Individual - Tabellen, in denen neben den Daten der alleinstehenden Personen auch die der Ehegatten mit eigenen Einkünften einzeln nachgewiesen werden (= Steuerfälle), und zwar nach Größenklassen des individuellen Bruttolohns und der individuellen Summe der Einkünfte.
(c) Umfang:
In der vorliegenden Fachserie 17, Reihe 7.1 werden die Daten aller Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen nach Größenklassen gegliedert nachgewiesen (nach dem Gesamtbetrag der Einkünfte und nach dem zu versteuernden Einkommen. Außerdem enthält die vorliegende Fachserie Angaben über die Gruppe der Lohnsteuerfälle mit überwiegenden Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit Informationen über die Einkunftssituation aller Steuerindividuen nach Alter und für Berufsgruppen ausgewählter Freiberufler und deren Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit.
(d) Grenzen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik:
Die Lohn- und Einkommensteuerstatistik ist die einzige Erhebung in Deutschland, die auch hohe und höchste Einkommen erfasst. Zu berücksichtigen ist, dass diese Statistik für steuerliche und fiskalische Zwecke und nicht für die Untersuchung der Einkommensverteilung konzipiert worden ist. Zusammen veranlagte Ehepaare erscheinen als ein Steuerpflichtiger. Angesichts vielfältiger steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten ist das zu versteuernde Einkommen im Hinblick auf das tatsächlich erzielte Einkommen gerade im oberen Einkommensbereich nur eingeschränkt aussagekräftig.
Im Jahr 1995 wurden 400 Merkmale für ca. 40 Mio. Personen erfasst. Damit war etwa jeder zweite Bundesbürger in der Statistik vertreten. Darin nicht enthalten sind die Angaben derjenigen Personen, die keine Steuererklärung einreichen, weil ihre Einkünfte (z.B. als Rentner, Studentengeringfügig Beschäftigte oder Sozialhilfebezieher) nicht oder nur teilweise der Steuerpflicht unterliegen. Nach Erfahrungen der Finanzbehörden gibt eine unbekannte Zahl von Steuerpflichtigen ihre Lohnsteuerkarte nicht bei den Finanzämtern ab, obwohl teilweise Arbeitslohn bezogen wurde. Diese Personen sind in der Statistik ebenfalls nicht berücksichtigt.
(2) Mikrozensuserhebung:
Der Mikrozensus wird seit 1957 als laufende Repräsentativstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Sein Hauptzweck bestand und besteht darin, ein Berichtswesen zu schaffen, mit dessen Hilfe in regelmäßigen und kurzen Abständen schnell, kostensparend und zuverlässig die wichtigsten bevölkerungs- und arbeitsmarktstatistischen Strukturdaten und deren Veränderung laufend ermittelt werden können. Das neue Mikrozensusgesetz (17. Januar 1996) sieht neben der Erhebung von Merkmalen mit einem Auswahlsatz von 1% auch eine Erhebung ausgewählter Merkmale mit einem Auswahlsatz von 0,45% (Unterstichprobe) im Bundesdurchschnitt vor.
Der Mikrozensus richtet sich an Haushalte und die darin lebenden Personen. Die Beteiligung am Erwerbsleben wird, daher von der Person aus gesehen, im Unterschied zu Erhebungen, in denen Betriebe und Unternehmen über die von ihnen Beschäftigten befragt werden. Für die Darstellung der Ergebnisse der am Erwerbsleben überhaupt beteiligten Personen wird im Mikrozensus das „Erwerbskonzept“ zugrunde gelegt. Im „Erwerbskonzept“ gelten als Erwerbspersonen alle Personen, die während eines Berichtszeitraumes (Berichtswoche) in einem Arbeitsverhältnis stehen, als Selbständige oder Mithelfende Familienangehörige arbeiten sowie Erwerbslose.
(3) Mikrozensus: Nettoeinkommen:
Ermittelt wird die Gesamthöhe des individuellen Nettoeinkommens durch eine Selbsteinstufung der Befragten in vorgegebene Einkommensgruppen. Die Einkommensangaben können auch andere Einkommensquellen als die ausgeübte Tätigkeit enthalten. Das monatliche Nettoeinkommen setzt sich also aus der Summe aller Einkommensarten zusammen.
(a) Einkommensarten:
Zu den wichtigsten Einkommensarten werden gerechnet: Lohn, oder Gehalt, Gratifikation, Unternehmereinkommen, Arbeitslosengeld/-hilfe, Sozialhilfe, Rente, Pension, Kindergeld, Wohngeld, eigenes Vermögen, Vermietung/Verpachtung, Zinsen, Altenteil, BAFöG, Stipendien, Alimentationszahlungen, private Unterstützungen, Sachbezüge, außerdem Zuschüsse zum Vermögenswirksamen Sparen, Vorschüsse und ggf. der vom Arbeitgeber getragene Anteil einer Werkswohnungsmiete u. ä.
(b) Monatliches Nettoeinkommen:
Das monatliche Nettoeinkommen aus einer Erwerbstätigkeit ergibt sich aus dem Bruttoeinkommen im Monat April abzüglich Steuern und Sozialversicherung (ggf. auch abzüglich der Beiträge für private, kommunale oder staatliche Zusatzversorgungskassen). Bei unregelmäßigem Einkommen sowie bei Selbständigen, bei denen nur der Nettobetrag des gesamten Jahres bekannt ist, wird der Nettodurchschnitt im Jahr verwendet.
(c) Landwirte und Mithelfende Familienangehörige:
Bei Personen, die in der Haupterwerbstätigkeit selbständige Landwirte sind, wird das Nettoeinkommen nicht erfragt.
Demgegenüber wird auch für Mithelfende Familienangehörige ab der Mikrozensuserhebung 1996 das Einkommen nachgewiesen.
(d) Grenzen des Mikrozensus:
Der Mikrozensus liefert keine differenzierten Einkommensdaten. Vermögensdaten werden nicht erfasst.
Bei allen Individualbefragungen muss beachtet werden, dass die Aussagekraft der Ergebnisse wesentlich von der Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben der Haushalte abhängt. Einkommensangaben, die zu einem bestimmten Stichtag (im Mikrozensus: Berichtswoche) erhoben werden, sind generell daher mit Zurückhaltung zu bewerten, da davon auszugehen ist, dass nur ein geringer Teil der Befragten in der Lage ist, an einem Stichtag alle – auch unregelmäßig zufließende Einkommen eines Haushalts – auch nur annähernd treffgenau anzugeben.
Ausführlich siehe die Beiträge in dem Sonderheft 6 zum Allgemeinen Statistischen Archiv: Fürst, G., 1974: Stand der Einkommensstatistik. Individual- und Haushaltseinkommen, Einkommensschichtung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Eine möglichst umfassende statistische Erfassung und Darstellung der Einkommen ist seit Mitte der 50er Jahre das gemeinsame Anliegen der amtlichen Statistik und seiner Benutzer. Zahlreiche Daten zur Einkommensstatistik fallen aus den verschiedensten Erhebungen der amtlichen Bundes- und Landesstatistik an. Die Individual- und Haushaltseinkommen bilden die Grundlage der Einkommensschichtung. Die Wirtschaftseinheiten werden hier nach der Höhe ihres Einkommens geordnet und zu Einkommensklassen zusammengefasst.
Untersuchungen über die Größenverteilung von Einkommen und Vermögen in der Bundesrepublik Deutschland können sich auf zahlreiche Erhebungen und Statistiken stützen:
- die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR),
- die Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS),
- das Sozio-Ökonomische Panel (SOEP),
- Lohn- Einkommen- und Vermögensteuerstatistiken,
- der Mikrozensus,
- Geschäftsstatistiken verschiedener Sozialleistungsträger.
Vor ihrer Verwendung und Auswertung sind sie jedoch kritisch im Hinblick auf ihren Aussagegehalt zu prüfen. Die von den verschiedenen Institutionen berichteten Statistiken unterscheiden sich hinsichtlich der Konzeption des einbezogenen Personenkreises, der Abgrenzung der Merkmalsträger oder den Inhalt der verwendeten Einkommens- und Vermögensbegriffe häufig so stark, dass die Ergebnisse nicht miteinander vergleichbar sind. Selbst die von der gleichen Institution durchgeführten Erhebungen (Befragungen) oder erstellte Statistiken haben im Verlauf der Jahre methodische oder konzeptionelle Änderungen erfahren, die eine zeitliche direkte Vergleichbarkeit zumindest einschränken.
Im Folgenden werden zwei Erhebungen der amtlichen Statistik skizziert, die den hier zusammengestellten Daten zugrunde liegen.
(1) Lohn- und Einkommensteuerstatistik:
(Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Fachserie 14, Finanzen und Steuern. Reihe 7.1, Lohn- und Einkommensteuer; letzte Ausgabe 2011, Berichtswesen eingestellt).
Die Einkommensteuer ist eine der ergiebigsten öffentlichen Einnahmequellen und wird jährlich durchgeführt. Dabei werden ab dem Jahr 2001 die im Rahmen des automatisierten Besteuerungs-verfahrens vorhandenen Angaben zur Lohn- und Einkommensteuer jährlich durch das Statistische Bundesamt aufbereitet.
Alle drei Jahre (2001, 2004, 2007) wird darüber hinaus eine ausführliche Lohn- und Einkommensteuerstatistik über die Statistischen Landesämter durchgeführt. Hierfür werden neben den Einkommensteuerveranlagungen auch die Lohn¬steuerkarten bzw. elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen statistisch ausgewertet. Im Gegensatz zur jährlichen Statistik lassen sich aus den Angaben der dreijährlichen Statistik auch regional tief gegliederte Ergebnisse und zuverlässige Ergebnisse für Freiberufler erstellen.
(a) Ergebnisse (Berichterstattung):
Die Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik liegen regelmäßig erst 3 1/2 bis 4 Jahre nach Ende des Veranlagungsjahres vor. Da die Statistik zum weitaus größten Teil auf den Ergebnissen der maschinellen Einkommensteuerveranlagung der Finanzverwaltung beruht, muß die Fertigstellung der Veranlagungen erst abgewartet werden, bevor man die Daten verarbeiten kann. Hier liegt der Hauptgrund für die späte Vorlage der Ergebnisse. Der Anteil der Steuerpflichtigen, deren Daten ausschließlich aus Lohnsteuer-belegen (Lohnsteuerkarte und (elektronische) Lohnsteuerbescheinigung (Elster-Lohn)) erfasst werden liegt bei rund einem Viertel. Die Fristen für die Abgabe der Einkommensteuererklärungen können sich bis zu zwei Jahre (in begründeten Einzelfällen noch länger) nach Ende des Veranlagungs-jahres erstrecken;
zusätzlich ist die Bearbeitungsdauer in der Finanzverwaltung zu berücksichtigen. - Schlusstermin für die Lieferung der Daten seitens der Länderfinanzverwaltungen an die Statistischen Landesämter ist für die Lohn- und Einkommensteuerstatistik der 30. September des
dritten Jahres, das dem Veranlagungsjahr (= Statistikjahr) folgt. Durch die notwendige Plausibilisierung der Daten in den Statistischen Landesämtern ergeben sich zusätzliche Verzögerungen bei der Erstellung der Bundesergebnisse.
(b) Die Begriffe und Inhalte sind steuerrechtlich abgegrenzt:
Erhebungseinheit ist die unbeschränkt/beschränkt steuerpflichtige natürliche Person, die als Steuerpflichtige/r erfasst und nachgewiesen wird, und zwar:
- als alleinstehende Person (das ist auch ein im Haushalt der Eltern lebendes Kind mit eigenen Einkünften oder ein getrennt veranlagter Ehegatte)
- als Ehepaar, das zusammenveranlagt wird (ein Ehepaar = ein Steuerpflichtiger).
Neben dieser Erfassung von Steuerpflichtigen gibt es zusätzlich Individual - Tabellen, in denen neben den Daten der alleinstehenden Personen auch die der Ehegatten mit eigenen Einkünften einzeln nachgewiesen werden (= Steuerfälle), und zwar nach Größenklassen des individuellen Bruttolohns und der individuellen Summe der Einkünfte.
(c) Umfang:
In der vorliegenden Fachserie 17, Reihe 7.1 werden die Daten aller Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen nach Größenklassen gegliedert nachgewiesen (nach dem Gesamtbetrag der Einkünfte und nach dem zu versteuernden Einkommen. Außerdem enthält die vorliegende Fachserie Angaben über die Gruppe der Lohnsteuerfälle mit überwiegenden Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit Informationen über die Einkunftssituation aller Steuerindividuen nach Alter und für Berufsgruppen ausgewählter Freiberufler und deren Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit.
(d) Grenzen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik:
Die Lohn- und Einkommensteuerstatistik ist die einzige Erhebung in Deutschland, die auch hohe und höchste Einkommen erfasst. Zu berücksichtigen ist, dass diese Statistik für steuerliche und fiskalische Zwecke und nicht für die Untersuchung der Einkommensverteilung konzipiert worden ist. Zusammen veranlagte Ehepaare erscheinen als ein Steuerpflichtiger. Angesichts vielfältiger steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten ist das zu versteuernde Einkommen im Hinblick auf das tatsächlich erzielte Einkommen gerade im oberen Einkommensbereich nur eingeschränkt aussagekräftig.
Im Jahr 1995 wurden 400 Merkmale für ca. 40 Mio. Personen erfasst. Damit war etwa jeder zweite Bundesbürger in der Statistik vertreten. Darin nicht enthalten sind die Angaben derjenigen Personen, die keine Steuererklärung einreichen, weil ihre Einkünfte (z.B. als Rentner, Studentengeringfügig Beschäftigte oder Sozialhilfebezieher) nicht oder nur teilweise der Steuerpflicht unterliegen. Nach Erfahrungen der Finanzbehörden gibt eine unbekannte Zahl von Steuerpflichtigen ihre Lohnsteuerkarte nicht bei den Finanzämtern ab, obwohl teilweise Arbeitslohn bezogen wurde. Diese Personen sind in der Statistik ebenfalls nicht berücksichtigt.
(2) Mikrozensuserhebung:
Der Mikrozensus wird seit 1957 als laufende Repräsentativstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Sein Hauptzweck bestand und besteht darin, ein Berichtswesen zu schaffen, mit dessen Hilfe in regelmäßigen und kurzen Abständen schnell, kostensparend und zuverlässig die wichtigsten bevölkerungs- und arbeitsmarktstatistischen Strukturdaten und deren Veränderung laufend ermittelt werden können. Das neue Mikrozensusgesetz (17. Januar 1996) sieht neben der Erhebung von Merkmalen mit einem Auswahlsatz von 1% auch eine Erhebung ausgewählter Merkmale mit einem Auswahlsatz von 0,45% (Unterstichprobe) im Bundesdurchschnitt vor.
Der Mikrozensus richtet sich an Haushalte und die darin lebenden Personen. Die Beteiligung am Erwerbsleben wird, daher von der Person aus gesehen, im Unterschied zu Erhebungen, in denen Betriebe und Unternehmen über die von ihnen Beschäftigten befragt werden. Für die Darstellung der Ergebnisse der am Erwerbsleben überhaupt beteiligten Personen wird im Mikrozensus das „Erwerbskonzept“ zugrunde gelegt. Im „Erwerbskonzept“ gelten als Erwerbspersonen alle Personen, die während eines Berichtszeitraumes (Berichtswoche) in einem Arbeitsverhältnis stehen, als Selbständige oder Mithelfende Familienangehörige arbeiten sowie Erwerbslose.
(3) Mikrozensus: Nettoeinkommen:
Ermittelt wird die Gesamthöhe des individuellen Nettoeinkommens durch eine Selbsteinstufung der Befragten in vorgegebene Einkommensgruppen. Die Einkommensangaben können auch andere Einkommensquellen als die ausgeübte Tätigkeit enthalten. Das monatliche Nettoeinkommen setzt sich also aus der Summe aller Einkommensarten zusammen.
(a) Einkommensarten:
Zu den wichtigsten Einkommensarten werden gerechnet: Lohn, oder Gehalt, Gratifikation, Unternehmereinkommen, Arbeitslosengeld/-hilfe, Sozialhilfe, Rente, Pension, Kindergeld, Wohngeld, eigenes Vermögen, Vermietung/Verpachtung, Zinsen, Altenteil, BAFöG, Stipendien, Alimentationszahlungen, private Unterstützungen, Sachbezüge, außerdem Zuschüsse zum Vermögenswirksamen Sparen, Vorschüsse und ggf. der vom Arbeitgeber getragene Anteil einer Werkswohnungsmiete u. ä.
(b) Monatliches Nettoeinkommen:
Das monatliche Nettoeinkommen aus einer Erwerbstätigkeit ergibt sich aus dem Bruttoeinkommen im Monat April abzüglich Steuern und Sozialversicherung (ggf. auch abzüglich der Beiträge für private, kommunale oder staatliche Zusatzversorgungskassen). Bei unregelmäßigem Einkommen sowie bei Selbständigen, bei denen nur der Nettobetrag des gesamten Jahres bekannt ist, wird der Nettodurchschnitt im Jahr verwendet.
(c) Landwirte und Mithelfende Familienangehörige:
Bei Personen, die in der Haupterwerbstätigkeit selbständige Landwirte sind, wird das Nettoeinkommen nicht erfragt.
Demgegenüber wird auch für Mithelfende Familienangehörige ab der Mikrozensuserhebung 1996 das Einkommen nachgewiesen.
(d) Grenzen des Mikrozensus:
Der Mikrozensus liefert keine differenzierten Einkommensdaten. Vermögensdaten werden nicht erfasst.
Bei allen Individualbefragungen muss beachtet werden, dass die Aussagekraft der Ergebnisse wesentlich von der Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben der Haushalte abhängt. Einkommensangaben, die zu einem bestimmten Stichtag (im Mikrozensus: Berichtswoche) erhoben werden, sind generell daher mit Zurückhaltung zu bewerten, da davon auszugehen ist, dass nur ein geringer Teil der Befragten in der Lage ist, an einem Stichtag alle – auch unregelmäßig zufließende Einkommen eines Haushalts – auch nur annähernd treffgenau anzugeben.
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Objective breakdown of the data tables:
A. Ergebnis der Lohnsteuerstatistik
A.01 Schichtung der Bruttojahreslöhne und -gehälter, Lohnsteuerstatistik (1950-2006)
B. Ergebnis der Einkommensteuerstatistik
B.01 Schichtung der Jahreseinkünfte, Einkommensteuerstatistik (1950-2006)
C. Ergebnis des Mikrozensus
C.01 Schichtung der Nettomonatseinkommen , Ergebnisse des Mikrozensus (1962-2001)
C.02a Erwerbstätige insgesamt nach Nettoeinkommensgruppen im Früheren Bundesgebiet (1962 - 1989)
C.02b Erwerbstätige insgesamt nach Nettoeinkommensgruppen, Früheres Bundesgebiet, Deutschland, Neue Länder und Berlin- Ost (1982-2001)
C. 02c Erwerbstätige insgesamt nach monatlichem Nettoeinkommen, Deutschland (2002-2014)
C.03a Erwerbstätige Männer nach monatlichem Nettoeinkommen im Früheren Bundesgebiet (1962-1989)
C.03b Erwerbstätige Männer nach monatlichem Nettoeinkommen, Früheres Bundesgebiet, Deutschland, Neue Länder und Berlin- Ost (1982-2001)
C.03c Erwerbstätige Männer nach monatlichem Nettoeinkommen, Deutschland (2002-2014)
C.04a Erwerbstätige Frauen nach monatlichem Nettoeinkommen im Früheren Bundesgebiet (1962-1989)
C.04b Erwerbstätige Frauen nach monatlichem Nettoeinkommen im Früheren Bundesgebiet, Deutschland, in den Neuen Ländern und Berlin- Ost (1982-2001)
C.04c Erwerbstätige Frauen nach monatlichem Nettoeinkommen, Deutschland (2002-2014)
A. Ergebnis der Lohnsteuerstatistik
A.01 Schichtung der Bruttojahreslöhne und -gehälter, Lohnsteuerstatistik (1950-2006)
B. Ergebnis der Einkommensteuerstatistik
B.01 Schichtung der Jahreseinkünfte, Einkommensteuerstatistik (1950-2006)
C. Ergebnis des Mikrozensus
C.01 Schichtung der Nettomonatseinkommen , Ergebnisse des Mikrozensus (1962-2001)
C.02a Erwerbstätige insgesamt nach Nettoeinkommensgruppen im Früheren Bundesgebiet (1962 - 1989)
C.02b Erwerbstätige insgesamt nach Nettoeinkommensgruppen, Früheres Bundesgebiet, Deutschland, Neue Länder und Berlin- Ost (1982-2001)
C. 02c Erwerbstätige insgesamt nach monatlichem Nettoeinkommen, Deutschland (2002-2014)
C.03a Erwerbstätige Männer nach monatlichem Nettoeinkommen im Früheren Bundesgebiet (1962-1989)
C.03b Erwerbstätige Männer nach monatlichem Nettoeinkommen, Früheres Bundesgebiet, Deutschland, Neue Länder und Berlin- Ost (1982-2001)
C.03c Erwerbstätige Männer nach monatlichem Nettoeinkommen, Deutschland (2002-2014)
C.04a Erwerbstätige Frauen nach monatlichem Nettoeinkommen im Früheren Bundesgebiet (1962-1989)
C.04b Erwerbstätige Frauen nach monatlichem Nettoeinkommen im Früheren Bundesgebiet, Deutschland, in den Neuen Ländern und Berlin- Ost (1982-2001)
C.04c Erwerbstätige Frauen nach monatlichem Nettoeinkommen, Deutschland (2002-2014)
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Archival date: Februar 2016
Year of online publication: 1974, 2015
Editor in GESIS: Jürgen Sensch
Version: Version 1.0.0
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